Heilbronner Montagsdemo unterstützt 'Zero Covid'

„Die Großbetriebe sind die heilige Kuh, die nicht angetastet werden soll. ... Hier sind die wirklichen Infektionsherde.“ sagte ein Kollege von den Offensiven Metallern bei der Kundgebung in Stuttgart. Am Beispiel der Daimler-Gießerei in Mettingen zeigte er auf, wie aus Profitgründen der Gesundheitsschutz übergangen wird.

Die Bewegung ZeroCovid ist ein Zusammenschluss fortschrittlicher gesellschaftlicher Kräfte, die das Ziel haben, die Corona-Neuinfektionen auf Null zu senken. Sie ging Anfang April in über 30 Städten an die Öffentlichkeit. Sie kritisiert die chaotische Gesundheits-Politik der Bundes- und Landesregierungen, die mit einem Wechselspiel von Verboten und Lockerungen die Pandemie verlängert. Stattdessen fordert sie einen konsequenten Lockdown von ca 3 Wochen. Dieser muss auch die Industrie und Logistikbetriebe einschließen, außer der notwendigen Grundversorgung.

Die überparteiliche Heilbronner Montagsdemo am 12.4. diskutierte dieses Thema am Offenen Mikrofon. In einer fachkundigen Diskussion wurden die Erfahrungen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zusammengefasst: „Tagsüber dicht an dicht im Betrieb oder im Stadtbus, abends isoliert zuhause.“ Die Diskussion kam zu dem Schluss: Die ZeroCovid – Bewegung ist vernünftig, medizinisch begründet und fortschrittlich. Ihre Forderungen können aber nur gegen die Profitinteressen der Großkonzerne durchgekämpft werden.
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