Hotspots in den Betrieben

Der betriebliche Alltag in Industrie- und Logistikbetrieben ist ein relevanter Faktor für das Infektionsgeschehen, wird aber in der öffentlichen Diskussion oft ausgeklammert!

Trotz immer neuer Verschärfungen und Beschränkungen im privaten Bereich, bei Kultur und Sport entwickelt sich die Corona-Pandemie in Deutschland weiter dramatisch. Aber wie sieht es aus in den Betrieben?

Wie das Internet-Portal rf-news berichtet, gibt es Werkshallen und Abteilungen mit Infektionsraten bis zu 16%. Dazu der Krankenpfleger Peter Rügner, Direktkandidat der MLPD im Bundestags-Wahlkreis Heilbronn: „Wenn sich in der Stadt Heilbronn an 7 Tagen mehr als 0,2 % der Bevölkerung infizieren, wird zu Recht Alarm geschlagen. Aber die großen Industrie- und Logistikbetriebe werden wie eine heilige Kuh behandelt – Hauptsache, der Rubel rollt! Dagegen werden Neben-Schauplätze wie der Rodelausflug mit den Kindern in den Medien dramatisiert.“ Die MLPD hat ein Sofortprogramm zur Bekämpfung der Corona-Pandemie entwickelt, das die Forderungen der Bevölkerung, der Arbeiter und Angestellten, der Beschäftigten in den Pflegeberufen und der Jugendlichen und Kinder zusammenfasst. „Wir fordern Priorität für konsequenten Gesundheitsschutz“, so Rügner weiter, „das bedeutet Entzerrung der Schichten, Einhaltung von Abstandsgeboten am Arbeitsplatz, zusätzliche Erholungspausen, flächendeckende Tests – und die volle Lohnfortzahlung für KollegInnen, die in Quarantäne zuhause bleiben müssen.“
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