Montagsaktion gegen Krieg und Waffenlieferungen

Bild von der Friedensdemo auf dem Kiliansplatz am 25.2.

Die Völker Russlands und der Ukraine sind keine Feinde. Sie sind die Leidtragenden eines Kriegs, den die Imperialisten und Finanzoligarchen auf ihrem Rücken austragen. Das war ein Kerngedanke der Diskussion am Offenen Mikrofon der Heilbronner Montagsaktion am 28.2.

An der Diskussion nahm auch eine eine ukrainische Mitbürgerin mit ihrer Flagge teil, die über die Geschichte und Kultur ihres Volks sprach. Sie führte allerdings die Militär-Invasion auf eine Provokation Putins durch den früheren US-Präsidenten Obama zurück. Dagegen wurde argumentiert, dass sich Russland zu einer imperialistischen Macht mit internationalen Energie- und Finanzmonopolen entwickelt hat. Mit pychologischer Kriegsführung wollen beiden Seiten die Völker gegeneinander aufhetzen. Das geht über die Medien bis in die Klassenzimmer der Schulen.

Einheit bestand in der gemeinsamen Forderung nach sofortigem Frieden und dem Recht der Völker auf Selbstbestimmung. Das Rüstungspaket der Bundesregierung und die Waffenlieferungen an Kriegsparteien wurden kritisiert. „Wer ein Eingreifen der NATO fordert, der gießt Öl auf das Feuer. Ein atomarer Weltkrieg hätte keine Sieger – die Überlebenden würden die Toten beneiden!“
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