Querdenker-Veranstaltungen = organisierte Körperverletzungen

Für ein Gesundheitssystem im Interesse der Menschen, statt für den Profit der Pharmakonzerne

Die MLPD verteidigt das Recht auf Versammlungsfreiheit auf demokratisch-antifaschistischer Grundlage. Seit Beginn der Pandemie hat sie mit ihren Bündnispartnern bei zahlreichen Kundgebungen und Demonstrationen einen vorbildlichen Gesundheitsschutz praktiziert, zum Beispiel beim 1.Mai und den Heilbronner Montagsdemonstrationen. Sie verurteilt jedoch das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart, eine Veranstaltung der „Querdenker“ in Heilbronn am 10.4. gegen den Willen der Stadt zu genehmigen.

Die bekannten Querdenker-Demos in Leipzig, Kassel und Stuttgart haben hinreichend bewiesen, dass die Teilnehmer keinerlei Rücksicht nehmen auf notwendige Regeln wie Maske und Abstand. Das ist kein Zufall, wenn man die Personen versammelt, die nach einem Jahr Corona-Pandemie, Millionen von Infizierten und Hunderttausenden Todesopfern hartnäckig deren Gefährlichkeit leugnen. Wenn der Veranstalter dann noch laut Online-STIMME zynisch davon spricht, er erwarte „viele Familien mit Kindern“, dann macht es die Sache noch schlimmer! Bei den heutigen Infektionszahlen kann das nur bedeuten, die Viren (insbesondere die gefährlichen Mutanten) möglichst rasch in den Kitas und Schulen der Region zu verbreiten. Die „Querdenker“ tragen mit ihren Fake News über das Impfen auch aktiv dazu bei, den Lockdown des sozialen und kulturellen Lebens zu verlängern.
Die „Querdenker“-Bewegung ist nicht so bürgernah, wie sich darzustellen versucht. Sie wurde von Anfang an nach dem Muster der „Querfront“-Strategie der NSDAP aufgebaut. Nicht jeder, der bei diesen Veranstaltungen mitmacht, ist ein Neonazi. Aber es sollten sich alle hinterfragen, ob sie wirklich mit Reichsdeutschen, rechten Hooligans, „Identitären“ usw. gemeinsam auf die Straße gehen wollen.
Die MLPD unterstützt jeden Widerstand gegen diese Bewegung auf demokratischer, antifaschistischer Grundlage. Sie fördert eine breite Aufklärung über Corona, wie sie von der Medizinischen Plattform im Internationalistischen Bündnis praktiziert wird, insbesondere mit dem Buch „Covid -19, neuartig, gefährlich, besiegbar!“ In der aktuellen Lage fordert sie einen 3-wöchigen konsequenten Lockdown unter Einbeziehung der Industrie- und Logistikbetriebe (soweit sie nicht für die Grundversorgung der Bevölkerung benötigt werden). Nur so kann es gelingen, in Verbindung mit Impfungen und massenhafter Testung die Pandemie in den Griff zu bekommen. Das ist im Interesse der breiten Mehrheit der Bevölkerung, die eine Rückkehr zum sozialen Leben mit Kultur, Sport und Gastronomie wünscht.
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Wolfgang Kynast aus Heilbronn | 10.04.2021 | 20:35  
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