Spargelfahrt

die Schwetzinger "Spargelfrau" gemeinsam mit den Heilbronnerinnen
Die Heilbronner Frauen Union unternahm in einem Oldtimer-Bus einen Ausflug, der kulturell und kulinarisch viel Neues brachte. Der erste Stopp war in Speyer. Der tausendjährige, prächtige romanische Dom ist seit 1981 Weltkulturerbe. Hier ruhen in der Krypta die salischen Kaiser. Eine Gedenkplatte im Dom erinnert an das Engagement von Helmut Kohl für den Speyrer Dom und die Stadt, in der er auch bestattet ist. Die Frauen staunten über das älteste, vollständig erhaltene Judenbad, die Mikwe, in das man tief auf ungleichen Treppenstufen hinab steigen musste. In Speyer gab es eine der ersten jüdischen Gemeinden im deutschen Reich. In Reilingen, auf dem Spargelhof Schell lud ein leckeres Spargelbuffet zum Schmausen ein. Die Frauen durften selbst Spargel "stechen". Der Seniorchef berichtete, die frisch austreibenden Stängel des Gemüsespargels, der mit den Römern als  Delikatesse über die Alpen kam, würden zweimal am Tag, morgens und abends mit dem Stechmesser geerntet. Für den Beginn der Spargelernte gäbe es kein Datum, das Ende aber sei der Johannistag. Spargel wachse am besten in lockerem, sandigen Boden. Dem berühmten Schwetzinger Spargel, den man überall kaufen konnte, setzte Franz-Werner Müller-Steinfurth mit der Bronzeskulptur "Spargelfrau" vor dem Schwetzinger Schloss ein Denkmal.  
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