Unwetter - Katastrophe: Praktische Solidarität und aktiver Widerstand

Die Menschen in NRW und Rheinland-Pfalz erleben Katastrophenbilder, die sie bisher nur von Tsunamis oder Überflutungen in entfernten Erdteilen kennen. ... „Treffend analysierte und prognostizierte das Buch 'Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?' von Stefan Engel schon vor sieben Jahren, 'dass sich die Menschheit inzwischen mitten in einem fortschreitenden Übergang zu einer globalen Umweltkatastrophe befindet.

Die MLPD und ihr Jugendverband REBELL organisieren praktische Hilfe für die Betroffenen der regionalen Unwetterkatastrophen in NRW und Rheinland-Pfalz. Im Internet-Portal rf-news berichten Korrespondenten aus Hagen, Köln und Leverkusen über Hilfsaktionen, praktische Solidarität von Freunden und Nachbarn, aber auch Diskussionen über die Ursachen der immer häufigeren regionalen Umweltkatastrophen.

Konkrete Ursache der Extremwetterereignisse liegt in Veränderungen globaler Strömungssysteme der Luft. Die überdurchschnittliche und rasche Erwärmung der Arktis um 2 Grad Celsius seit 1980 beginnt den Jetwindgürtel auf der Nordhalbkugel zu destabilisieren. Dadurch verändern sich die Wege polarer Tiefdruck- und subtropischer Hochdrucksysteme. Mittlerweile beträgt die Erwärmung der Antarktis bereits 3,1 Grad Celsius und der Jetwindgürtel hat sich bereits dauerhaft verändert und blockiert regelrecht den Zug von Hoch- und Tiefdruckgebieten über einer Region. Das Tiefdruckgebiet „Bernd“ drehte sich tagelang über Mitteleuropa, lud sich mit Feuchtigkeit auf und hat nun Wassermassen in bisher unbekannter Dimension entladen. Mit dieser dauerhaften Veränderung der Luftströmungen werden Extremwetter zur Dauererscheinung.

Die MLPD mit ihren Umweltgruppen steht für einen gesellschaftsverändernden Kampf: Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft!
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