Coop - Interessengemeinschaft der Mediatoren

Heidrun Landwehr erläutert der Flipchart
Auch dieser Informationsabend von „COOP - Interessengemeinschaft unabhängiger Mediatoren“ zeigte, dass Mediation als außergerichtliches Verfahren bei Konfliktlösungen noch nicht weit verbreitet ist. Alle Besucher hatten die Ausführungen von Dr. Grathwohl über die Unterschiede zum Gerichtsverfahren verstanden. Ihnen war klar, dass in der Mediation trotz aller unterschiedlichen Meinungen und Verletzungen für die Betroff-enen die Lösung ist, bei der nicht über sie, sondern mit ihnen gesprochen wird. Anschließend beschrieb Andrea Frank die sechs Phasen einer Mediation. Nach der Gesprächsvereinbarung und der Themenfest-legung werden in der dritten Phase die unterschiedlichen Wünsche und Vorstellungen der Medianten herausgearbeitet. „Hier wird der Konflikt greifbar, hier kann jeder deutlich machen, was er möchte, denn hinter Positionen stecken Interessen und Bedürfnisse“, erklärte Frank. Wie wichtig die Freiwilligkeit für eine Mediation ist, zeigte Heidrun Landwehr auf. Weil die Mediation freiwillig ist, kann sie auch jederzeit unterbrochen oder abgebrochen werden. Dadurch können auch leichter unvorhergesehene Lösungsoptionen umgesetzt werden .Einem Gerichtsverfahren kann man nicht ausweichen. Sobald eine Konfliktpartei eine Klage eingereicht hat ist es viel schwieriger über den Tellerrand hinauszusehen. PAG
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