Diabetes kann ins Auge gehen - muss aber nicht!

Angeregt durch eine ins Auge fallende Werbung der Heilbronner Stimme, war der Vortrag von Dr. Thomas Wecker, Augenarzt, bei der Diabetiker-Vereinigung Heilbronn sehr gut besucht. Mit dem Befundbericht des Augenarztes erhält der Haus- oder Facharzt einen Hinweis darauf, ob die Blutzuckereinstellung des Patienten stimmt und sollte darauf reagieren. Eine jährliche Kontrolle der Augen würde sicherlich bei vielen Patienten den unerkannten Diabetes offenbaren und so zur früher einsetzenden Behandlung beitragen. Auch Typ-1-Diabetiker können durch die lange Diabetesdauer eine diabetische Retinopathie entwickeln, meist sind dann aber nicht nur die Arterien der Augen betroffen, sondern auch die der Nieren und Nerven (Mikroangiopathie), und auch große Gefäße wie Halsschlagadern, in den Beinen und im Herzen (Makroangiopathie) zeigen Veränderungen und Schädigungen. Deshalb sind für Diabetiker regelmäßige Untersuchungen lebensnotwendig. Dass auch diabetische Retinopathie und Makulopathie (Flüssigkeitseinlagerungen in der Makula) nicht zur Erblindung führen müssen, sondern durch rechtzeitige Behandlung per Laser, Spritze oder Operation, verhindert werden können, bildeten das Fazit des Abends: Rechtzeitiges Reagieren verhindert Schlimmeres! ES
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.