Meine Heimat in Print mit vielen Talenten

Die Fotos der Meine-Heimat-Seite auf einen Blick. So kunterbunt und vielfältig sind auch die Talente der Heimatreporter. (Foto: Lisette Frank)
 
Sacherkekse: zum Anbeißen schön. (Foto: Angelika Di Girolamo)
 
Jutta Koster verschenkt gerne selbst gestrickte Puppen. (Foto: Jutta Koster)
 
Rüdiger Reingräber stellt Objekte aus Beton her. Im Inneren stecken Grundkörper aus Styropor oder Hasendraht. Fotos: privat (Foto: Rüdiger Reingräber)
Ein großes Thema dominiert die Meine-Heimat-Seite, die am 24. Juli in Print erscheint: Talente von hier. Passend zum Thema des Monats der Heilbronner Stimme stellt die Seite im Magazin drei Hobbys von Heimatreportern vor. Außerdem: Angelika Di Girolamo im Steckbrief. 

Das kann ich gut...

Die Heimatreporter des Bürgerportals sind kreativ: beim Basteln, Backen und Bauen.

Sie kochen, malen, basteln oder fotografieren meisterlich: Viele Heimatreporter haben tolle Talente und teilen die Ergebnisse ihrer Leidenschaft auch mit der Community des Bürgerportals meine.stimme. Genau darum ging es in der Mitmach-Aktion in den vergangenen Wochen: Das eigene Talent erkennen und in Wort und Bild beschreiben. Neun Heimatreporter haben sich dieser Herausforderung gestellt und ihr besonderes Können, ihr Hobby, ihre Leidenschaft ausführlich beschrieben. Einige davon werden auf dieser Seite vorgestellt. Andere sind auf dem Bürgerportal zu lesen. Zum Beispiel, wie Elke Pfeiffer dazu kam, ihr Talent für das Binden von Kränzen zu entdecken oder Sigrid Schlottke zu ihrem Faible fürs Kochen kam. Wolfgang Kynast berichtet, wie das Fotografieren für ihn zum Hobby wurde. Vielleicht sind ja sogar Inspirationen dabei?
Alle Talent-Beiträge: meine.stimme.de/talent

...Backen

von unserer Heimatreporterin Angelika Di Girolamo
Die Künzelsauerin hat das Hobby von ihrer Mutter gelernt.

Das Backen war bei mir schon immer mit guten Gefühlen verknüpft, denn bereits als kleines Kind liebte ich es, meiner Mutter beim Teiganrühren und Backen zuzuschauen und den köstlichen Duft zu schnuppern, den der Kuchen während der Backzeit, damals noch im Kohleherd, verströmte. Und dann der Genuss beim Verzehren des frischen Marmor-, Obst- oder Käsekuchens – unvergesslich...
Als ich etwas älter war, kommentierte meine Mama ihr Tun und verriet mir ihre Tipps bei der Teigzubereitung, an die ich mich heute noch gut erinnern kann. Sie ließ mich zunehmend kleine Schritte übernehmen, so dass ich immer selbstständiger wurde und als Teenager die erwähnten Kuchen auch mal alleine erfolgreich backen konnte. Wenige Jahre später, ich war inzwischen im Kochertal heimisch geworden, bot mir das Backen einen wunderbar entspannenden Ausgleich nach manchmal anstrengenden Unterrichts- oder Seminartagen. Gleichzeitig freute sich mein Mann über die Ergebnisse, was ein anspornender Nebeneffekt war.

Ehrliche Zutaten
In den 80er Jahren wandelte sich meine Backpraxis grundlegend. Verheerende Umweltkatastrophen wie der Chemieunfall von Seveso und die Atomreaktorexplosion von Tschernobyl, aber auch der Östrogenskandal in der Viehzucht führten für mich zu der Konsequenz, trotz alledem eine möglichst gesunde Ernährung anzustreben. Nach einem Jahrzehnt ‘extrem’ gesunden Backens schlug die Waage wieder mehr zum Genuss hin aus. Die Neue Deutsche Küche regte auch mich dazu an, mit guten, ehrlichen Zutaten gesund und den Gaumen schmeichelnd zu backen.

Neues ausprobieren
Die nächsten 20 Jahre sind schnell erzählt: Da hat mich der Bäcker öfter gesehen, als der Backofen daheim in Betrieb genommen wurde. Weil die beruflichen Aufgaben sich immer beanspruchender gestalteten, backte ich fast nur noch zu besonderen Gelegenheiten. Dies änderte sich radikal mit meiner Pensionierung im Sommer 2016.
Das Backen wurde mein bevorzugtes Hobby. Ich backe oft, probiere viel Neues aus, habe an Sicherheit hinsichtlich der Zutatenverhältnisse beim Teig gewonnen und erfinde seitdem auch immer mal wieder ein eigenes Rezept, besonders bei Keksen oder Torten. Ich achte immer noch darauf, nur so viel Zucker wie nötig zu verwenden, bin aber mit dem Vollkornmehl zurückhaltender geworden. Die begeisterten Reaktionen auf meine Kuchen verstärkten meine Liebe zum Backen stets aufs Neue – ein positiver Kreislauf, der bis heute wirksam ist.
Zum Beitrag mit 24 Fotos: meine.stimme.de/145204


...Betonkunstwerke herstellen

von unserem Heimatreporter Rüdiger Reingräber
Fisch, Kürbis, Kugel: Die Ergebnisse des Künzelsauers zieren seinen Garten.

Beton ist nicht nur ein Werkstoff für den Bau, sondern er ist auch ein sehr vielseitiger Werkstoff, aus dem sich wunderschöne künstlerische Objekte herstellen lassen.
Vor ungefähr vier Jahren habe ich begonnen, Kunstgegenstände aus Beton herzustellen. Mein erstes Objekt war eine Betonkugel von circa 60 Zentimetern Durchmesser. Auf einen aufblasbaren Gymnastikball habe ich in mehreren Schritten einen mit Glasfaser verstärkten Beton aufgetragen. Am Ende war der Gymnastikball mit einer circa drei Zentimeter dicken Betonhülle umkleidet. Nach der Fertigstellung habe ich den Gymnastikball dann wieder entfernt. Dann habe ich mich an figürliche Objekte gewagt, wie zum Beispiel einen Fisch für unseren kleinen Teich. Eine schöne Dekoration für den Herbst ist ein aus Beton gegossener Kürbis. Die Form hierfür habe ich aus Silikon hergestellt. Ein viel zu groß gewordenes Objekt ist ein Hase aus Beton. Er ziert dennoch das ganze Jahr über unseren Garten.

Für den Beton verwende ich fertig gemischten Zementmörtel oder Estrichbeton aus dem Baumarkt. Die meisten Grundkörper für meine Objekte stelle ich aus Styropor oder Hasendraht her. In mehreren Schritten trage ich die Betonschichten auf. Die Betonoberfläche lässt sich sehr vielfältig gestalten. Ich färbe gerne die letzte Betonschicht mit Farbpigmenten ein. Eine weitere Möglichkeit ist, die Oberfläche mit Acrylfarben anzustreichen. Alle Betonobjekte sind sehr winterfest und stehen das ganze Jahr über im Freien.
Zum Beitrag mit sechs Fotos: meine.stimme.de/146257

...Stricken

von unserer Heimatreporterin Jutta Koster
Handarbeit gefällt der Leingartenerin seit ihrer Jugend.

Seit meiner frühesten Jugendzeit bin ich am Stricken. Schon in den 80er Jahren habe ich sehr viele Pullover und Jacken gestrickt. Mich hat immer ein besonderes Lochmuster zum Stricken angemacht, der Höhepunkt war dann ein sehr aufwendiges spanisches Strickmuster, das ich in ein schönes, leichtes Oberteil verwandelt habe. Danach gab es eine Phase in meinem Leben, in der ich keine Lust darauf hatte, zu stricken, somit fing ich an zu basteln. In den vergangenen Jahren habe ich das Stricken wieder für mich entdeckt, allerdings in einer anderen Form: Es sollten schnell gestrickte Kleinteile sein, oft auch zum Verschenken. Zuerst habe ich Topflappen für mich entdeckt. Danach habe ich Puppen gestrickt und verschenkt. Zu Weihnachten gab es dann gestrickte und anschließend verfilzte Weihnachtsmänner.
Für meine Familie und mich gibt es immer wieder neu gestrickte Socken oder Socklets. Dabei versuche ich mich stets an neuen Lochmustern. Aber auch die Handschuhe ohne Fingerkuppen sind immer sehr begehrt. Meine letzte Aktion waren gehäkelten Einkaufstaschen, dafür habe ich alle meine gesammelten Wollreste zusammengeschmissen, gewogen und gerechnet.
Zum Beitrag mit 29 Fotos: meine.stimme.de/145708

Heimatreporter-Steckbrief

Name: Angelika Di Girolamo

Alter: 67 Jahre

Heimat: Künzelsau-Kocherstetten

Beruf: Grundschulrektorin im Ruhestand

Hobbys: Backen, Sport, Lesen, Naturbeobachtung, Fotografieren und Schreiben von Berichten für meine.stimme, Schul- und Dorfgeschichte, Sprachen lernen und Reisen.
Auf dem Portal aktiv seit: Herbst 2016 als Privataccount und ehrenamtlich für die Seite der Grundschule Kocherstetten.

Was Angelika Di Girolamo an meine.stimme gefällt: So gut wie alles: Vielseitigkeit der Beiträge, reger Austausch innerhalb der Community, freundlicher Umgang, Humor und Ideenreichtum der Heimatreporter. Oft ist es sehr amüsant, die Kommentare zu den Beiträgen, speziell zu den Rätseln, zu lesen: Zudem lernt man so Einiges dazu, weil es etliche Experten in ganz verschiedenen Bereichen gibt. Regelmäßig gibt’s neue Anregungen durch die vom meine.stimme-Team angebotenen Wettbewerbe und ich freue mich immer über die sehr ansprechenden Präsentationen in Print.

Zum Profil von Angelika Di Girolamo: meine.stimme.de/girolamo

Wie im Urlaub

Im vergangenen Jahr haben viele unsere Heimat neu oder wiederentdeckt und festgestellt: Hier ist es an vielen Ecken so schön wie im Urlaub. Genau diese Motive sucht meine.stimme beim aktuellen Gewinnspiel "Wie im Urlaub": meine.stimme.de/urlaub. Das Mitmachen geht noch bis zum 1. August. Zu gewinnen gibt es zwei "Lieblingskörbe" aus der Manufaktur in Flein. Wer gerne seine Lieblingsecke in der Region in Worten beschreibt, beteiligt sich an der Mitmachaktion: www.meine.stimme.de/meinziel. Passende Beiträge erscheinen auf der nächsten Meine-Heimat-Seite im August.

Natur in Nationalfarben

Einen deutschen Sieger gab es bei der Fußball-Europameisterschaft zwar nicht: Beim passenden Gewinnspiel auf meine.stimme war die Freude über die tollen Motive zum Thema Schwarz-Rot-Gold dagegen riesig: Wer hätte gedacht, dass sich diese Farbkombination so oft in der Natur und in unserem Alltag versteckt? Die Bildergalerie zeigt die 323 hochgeladenen Fotos: meine.stimme.de/gold. Gewonnen hat Heimatreporterin Anneliese Schmidt aus Neckarsulm mit ihrem Blick in den Kelch einer Tulpe. Der Preis: ein Gutschein für ein Sportgeschäft.



MEINE HEIMAT-SEITEN IM ÜBERBLICK

Auf dieser Übersichtsseite kann sich jeder noch mal alle Meine Heimat-Seiten anschauen und lesen: meine.stimme.de/meine-heimat
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7 Kommentare
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Elke Pfeiffer aus Neckarsulm | 24.07.2021 | 06:15  
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 24.07.2021 | 09:29  
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Daniela Somers aus Untergruppenbach | 24.07.2021 | 10:16  
6.156
Michael Harmsen aus Weinsberg | 24.07.2021 | 10:29  
2.699
Uschi Dugulin aus Neuenstein | 24.07.2021 | 10:43  
9.405
Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 25.07.2021 | 09:47  
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Egon Groß aus Heilbronn | 25.07.2021 | 21:57  
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