meine.stimme-Tipp des Monats Juli: Leitfaden zu Bildrechten

Beim Hochladen von Bildern im Internet gibt es einige Dinge, die es zu beachten gilt. (Foto: Fotolia)

Welche Bilder können auf meine.stimme eingestellt werden und welche nicht? Was darf auf den Bildern zu sehen sein und was nicht? Fotografien sind heutzutage ein wichtiger Baustein der Berichterstattung, egal ob im Internet oder in der gedruckten Zeitung. Viele Bilder sind Zeitdokomente und trotzdem darf nicht alles veröffentlicht werden.

Auf der sicheren Seite

Der wichtigste Tipp lautet grundsätzlich: Verwenden sie nur eigene Bilder. Denn nur wenn Sie (oder jemand, den Sie beauftragt haben) selbst ein Foto aufgenommen haben, dürfen Sie es auch veröffentlichen. Wenn Sie sich ungefragt an Fotos anderer bedienen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie gegen das Urheberrecht verstoßen. Das schließt natürlich auch Reproduktionen ein. Wenn Sie eine Postkarte abfotografieren, dann ist das kein eigenes Bild. Bei historischen Werken oder permanent ausgestellten Kunstwerken ist das natürlich kein Problem.

Menschen im Mittelpunkt

Wenn Sie Menschen fotografieren, dann sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie fragen, ob die Abgebildeten damit einverstanden sind. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es keine Regel, die besagt, dass Gruppen ab einer gewissen Größe fotografiert und die Aufnahmen dann veröffentlicht werden dürfen. Tatsächlich ist die Frage entscheidend, ob die Menschen einer "gleichgerichteten Tätigkeit" nachgehen. Und weil eine "gleichgerichtete Tätigkeit" nicht per se definiert ist, beschäftigen sich immer wieder Gerichte mit der Frage, ob solche Bilder nun angefertigt und veröffentlicht werden dürfen oder nicht. Wenn Sie das Einverständnis der Fotografierten einholen, sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Umgekehrt sollten Sie niemanden fotografieren, der es nicht möchte. Wenn sie also eine Wandergruppe vor der Linse haben und eine Person sich wegdreht oder wegduckt, dann warten Sie einfach, bis die Person vorbei ist. Oder sprechen Sie sie an, dass sie einfach einen Schritt aus dem Bildausschnitt geht. Das ist kein Problem, tut niemandem weh und hilft, Ärger zu vermeiden.
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2 Kommentare
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Sigrid Wengert aus Obersulm | 22.07.2017 | 13:06  
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Carolin Kirsch aus Heilbronn | 25.07.2017 | 08:41  
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