Zum Abschluss von "50 Wochen, 50 Orte": Heimatreporter-Fotos im Magazin

Zum Ende der Aktion "50 Wochen, 50 Orte" gab es am Samstag, 28. November, eine Sonderseite als Titelseite im Magazin der Zeitung. Ein dickes Lob ging darin an die meine.stimme-Heimatreporter: "Ich möchte den Heimatreportern ein großes Kompliment aussprechen", sagt Chefredakteur Heer. "Wir hatten Woche für Woche die Qual der Wahl bei so vielen guten und schönen Bildern. Einfach toll."
 
Imposant: Schloss Neuenstein von Heimatreporter Karsten Milentz. Das Foto zierte die Titelseite vom 20. April.

Eine ganze Seite des Magazins - noch dazu die Titelseite - widmete sich am Samstag, 28. November, dem nahe rückenden Ende des Projekts "50 Wochen, 50 Orte". Allen voran kamen dabei die Heimatreporter groß raus. Nicht nur durch die imposanten Fotos, sondern auch durch das dicke Lob des Chefredakteurs. Lesen Sie selbst im Text von HSt-Redakteur Alexander Schnell: 

Am Anfang war es einfach nur eine Idee. "50 Wochen – 50 Orte, das machen wir im neuen Jahr", hatte Chefredakteur Uwe Ralf Heer im Sommer 2019 gesagt. Ein ganzes Jahr lang jede Woche von Montag bis Samstag einen anderen Ort in den Fokus rücken, so etwas hatte es noch nie zuvor gegeben bei der Heilbronner Stimme, Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme. Gesagt, getan. Nicht ganz. Nach der Idee war vor der Umsetzung. Und so lief die Maschinerie an. Innerhalb kürzester Zeit brachten sich alle Abteilungen des Verlags mit ihren Vorschlägen für das aufwendige Projekt ein. Schnell hatten alle Feuer gefangen und es wurde klar: Da steht was Großes an 2020.

Das mit Abstand umfangreichste Redaktionsprojekt in der bald 75-jährigen Geschichte der Heilbronner Stimme neigt sich nun mit großen Schritten dem Ende entgegen. Kirchardt, Obersulm, Weinsberg und Roigheim sind die letzten Stationen der Ganzjahresaktion "50 Wochen – 50 Orte". Noch vor dem Finale in Roigheim in der Woche von 14. bis 19. Dezember ist ab sofort das große Abschlussbuch erhältlich. Überschrieben ist es mit dem Titel "Unsere Region". Treffender könnte der Name den Inhalt nicht beschreiben. Auf 160 Seiten gibt es zum Preis von 3,90 Euro Porträts aller Orte im Stadt- und Landkreis Heilbronn, im Hohenlohekreis, einiger Städte und Gemeinden am Rande des Verbreitungsgebietes sowie Spitznamen, Anekdoten und vieles mehr. Wissenswertes, Schönes und Kurioses in einem Buch. Bei etlichen Ortsporträts ist ein QR-Code dabei. Wer ihn abscannt, der sieht einen Film über die Gemeinde, der von Stimme.tv produziert wurde. Zum Inhalt haben Dutzende Redakteurinnen und Redakteure aus verschiedenen Ressorts beigetragen. Gestaltet wurde das Buch von Stefanie Völlinger aus der Abteilung Crossmedia.

Fast alle Abteilungen beteiligt

"Das Buch ist ein herausragender Abschluss für ein Projekt, an dem sich fast alle Abteilungen und Tochterfirmen des gesamten Medienunternehmens beteiligt haben", sagt Chefredakteur Uwe Ralf Heer. "Wie gut das Projekt bei den Leserinnen und Lesern ankommt, das wurde Woche für Woche bei den Vor-Ort-Aktionen spürbar." "50 Wochen – 50 Orte", das hieß: Jeweils sechs Tage lang Berichte, Interviews, Hintergründe und Reportagen in der gedruckten Zeitung, bei Stimme.tv und auf www.stimme.de. "Tatsächlich waren es sogar 66 Orte", sagt Chefredakteur Heer: 46 Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Heilbronn, viermal die Stadt Heilbronn mit ihren Stadtteilen und alle 16 Kommunen des Hohenlohekreises. "In Summe waren das mehr als 400 zusätzliche Berichte", so Heer, der die erste Idee für dieses Projekt bereits vor zwei Jahren hatte. Neben der Berichterstattung gab es Briefmarken für jeden Ort von Regio Mail, jeden Dienstag Anzeigen-Sonderseiten und die Abolotterie der Abteilung Vertrieb und Lesermarkt.

Titelfotos der Heimatreporter

Immer montags schmückte ein Foto eines Heimatreporters des Bürgerportals www.meine.stimme.de die Titelseite der Tageszeitung. 4818 Fotos (Stand 27. November) wurden im Lauf des Jahres eingesendet, jeweils eines als Titelbild ausgewählt. Die Gewinnerfotos sind nun auch im großen Abschlussbuch bei den jeweiligen Ortsporträts der verschiedenen Städte und Gemeinden zu finden. "Ich möchte den Heimatreportern ein großes Kompliment aussprechen", sagt Chefredakteur Heer. "Wir hatten Woche für Woche die Qual der Wahl bei so vielen guten und schönen Bildern. Einfach toll."

Spitznamen

Woher haben die Gemminger ihren Spitznamen Bärenfänger? Wie viele alte Überlieferungen, beginnt auch die Gemminger Geschichte mit einer Zecherei im Wirtshaus, wo Bauern und Knechte nach getaner Arbeit heftig Bier, Wein und Schnaps tranken. Ob es nun neue Wirtshausgäste waren, die den Zechern erzählten, dass sich im Ort wilde Bären herumtrieben, oder ob sie es selbst waren, die auf dem Heimweg einen Bären in einem Baum sitzen sahen – fest steht, dass die gut Angeheiterten sich einig waren, die gefährliche Bestie in jedem Fall unschädlich machen zu wollen. Also bewaffneten sich die wackeren Gemminger und begaben sich auf die Suche. Nach langem Herumirren sahen sie das Untier auf einem Baum und hieben mit ihren Stöcken lange auf den Bären ein, bis sie – mittlerweile wohl wieder etwas nüchterner – feststellten, quasi einem Bären auf den Leim gegangen zu sein. Ein optische Täuschung mit großem Erzählpotenzial, das über Generationen hinweg bei den Nachbarn für Erheiterung sorgte. Dieser und viele weitere Spitznamen werden im Buch "Unsere Region" vorgestellt.

Bestellen und kaufen

Das Abschlussbuch
"Unsere Region" zur ganzjährigen Aktion "50 Wochen – 50 Orte" ist zum Preis von 3,90 Euro in allen Geschäftsstellen des Medienunternehmens Heilbronner Stimme, online auf der Seite www.stimmeshop.de, telefonisch unter 07131 615-625 und im gut sortierten Buchhandel in der Region erhältlich.

Text: Alexander Schnell
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