2-tägige Tandemtour der Bezirksgruppe Heilbronn auf dem Main-Radweg

Frühmorgens am 1. Juliwochenende trafen sich die Tandemfahrer der Bezirksgruppe Heilbronn. 6 Tandems und 1 Einzelrad wurden entsprechend gerichtet. Die 13 Teilnehmer fuhren zum Hauptbahnhof Heilbronn, wo die erste körperliche Anstrengung auf die Piloten wartete - das Tandemtragen Treppauf und Treppab. Der Zug brachte die Gruppe nach Würzburg, um von dort aus mit der Frankenbahn nach Bamberg zu fahren.
Kurz nach Bamberg radelten wir am Main-Donau-Kanal entlang, diesen überquerend um auf der linken Mainuferseite den Fluss abwärts zu fahren. Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendblauem Himmel führte uns der Radweg an Wiesen, Felder und kleineren Ortschaften vorbei. Obwohl wir uns hier im fränkischen Bierland befanden , mussten wir Biergärten und kleine Privatbrauereien links liegen lassen.
Zwischen Sand und Hassfurt wechselten wir die Mainseite und radelten ab hier ins fränkische Weinland. Nach einer wohlverdienten Pause in Hassfurt führte uns der Main-Radweg auf Schweinfurt zu. Auf der gesamten Strecke begegneten uns vielerlei Festivitäten, einschließlich Hochzeit und Trachtenkapelle. Von den vielen Kirchen und Kleinoden am Wegesrand haben wir eine Wallfahrtskirche, die von Balthasar Neumann ausgestaltet worden ist, besichtigt. Nach bisher gefahrenen 70 km traten erste "Sitzprobleme" bei den meisten Radler auf. Nur noch ca. 15 km strampelten wir bis zu unserem Tagesziel Wippfeld. Dort stärkten wir uns bei einem ausgiebigen Abendessen im Quartier und einige Nimmermüde besuchten noch das dortige Fischerfest.

Nach einer erholsamen Nacht für alle Muskeln und einem guten Frühstück begann die zweite Tagesfahrt gleich mit einer Fährfahrt über den Main auf die linke Mainseite. Das Wetter bescherte uns weiterhin strahlenden Sonnenschein - ohne eine Wolke am Himmel. Wir radelten auf unserem Weg mal direkt am Fluss entlang, mal an kleinen Winzerdörfer vorbei. Und wieder lockte in jedem 2. Ort ein Weinfest! Wir schoben teilweise unsere Räder durch die frohgelaunten Festbesucher, welche uns mit Kapellenunterstützung weinselige Lieder vortrugen. In Ochsenfurt zählten wir sogar 5 Kapellen. So beschwingt wechselten wir hier auf die rechte Mainseite. So legten wir unsere letzten 26 km des Radweges nach Würzburg zurück. Nicht unerwähnt bleiben sollen die reizenden Fachwerkstädtchen wie Sommerhausen und Randersacker.
Der Tachostand eines Piloten zeigte auch heute stolze 87 km - und die ganze Radlergruppe war froh, in Würzburg wieder in den Zug nach Heilbronn einsteigen zu dürfen.
Als Fazit können wir allen Nachahmern diese Strecke am Main entlang einfach nur weiterempfehlen!
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