Zu Besuch bei dem Traditionellen Bogenparcours Hohenlohe

(v.l.n.r.) Harry Schölch, Eberhard Mugler, Ulrike Hoffmann, Martin Stuber, Hartmut Ochsenschläger
Im Sommer hat das Training für die Bewohner/-innen des Eduard-Knoll-Wohnzentrums bei Eberhard Mugler, Trainer und Parcoursleiter im Deutscher Feldbogen Sportverband, in Sindeldorf begonnen.

Mugler möchte damit mehr Inklusion schaffen und seine langjährige Erfahrung weitergeben.Er führt sie Schritt für Schritt an den Bogen heran, damit sich jeder mit dem neuen Sport vertraut machen kann.

„Bogenschießen bietet mir totale Entspannung und Beruhigung, weil ich mich dabei auf die Technik und das Zielen konzentrieren muss“, betont Harry Schölch. „Wenn ich den Bogen spanne und ziele, spüre ich die Spannung des Bogens. Sobald ich Ihn los lasse geht die Entspannung meines Bogen in mich über“, freut sich Ulrike Hoffmann.

Auch Mugler lernt durch das Training mehr Verständnis für die verschiedenen Behinderungen und wie er damit im Alltag umgehen kann. Für ihn fehlt es in der Gesellschaft an Empathie und einem Gefühl für die Hürden, denen gerade Menschen im Rollstuhl täglich ausgesetzt sind.

Das Projekt von Mugler, welches von der Aktion Mensch und der Heinrich-Körner-Stiftung gefördert wird, bietet den Teilnehmenden Entspannung und die Möglichkeit mit einem Glücksgefühl nach Hause gehen zu können. Das Training für Menschen mit Behinderung ist in dieser Form einmalig in Deutschland.
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