60plus bei Remondis

Die Besucher waren beeindruckt von den modernen Verfahren, mit denen die Firma Remondis in Krautheim Gefahrenstoffe entsorgt und recycelt. (Foto: privat
Haben sich die Hohenloher mit ihren erfolgreichen Protesten gegen die einst in Beltersrot geplante Müllverbrennungsanlage einen Bärendienst erwiesen? Diese Frage stellte sich bei einem Besuch der Gruppe 60plus St. Paulus Künzelsau bei der Krautheimer Firma Remondis, die europaweit Gefahrenstoffe nach modernsten umweltschonenden Techniken entsorgt und durch Verbrennung sogar noch Energie gewinnt. Es blieb eine hypotethische Frage, denn verglichen mit den heutigen Reinigungsverfahren wurde die damals geplante Anlage zurecht als "Dreckschleuder" empfunden. Und selbst bei modernester Technik wäre eine Müllverbrennungsanlage auch heute noch am Fuße des Luftkurortes Waldenburg eher deplaziert. Dennoch waren die Besucher beeindruckt, auf welch vielfältige Weise heutuzutage die einzelnen Gefahrenstoffe entsorgt und weiterverarbeitet werden, um möglicht vieles zu recyceln.
Vertriebsleiter Hubert Rothenfels schilderte die Entwicklung des Unternehmens, das  über 40 Niederlassungen in Deutschland und weltweit über 30 000 Mitarbeiter hat. In Krautheim befindet sich Remondis in den ehemaligen Räumen der ins Brettachtal umgezogenen Firma Kanal Türpe.
Am 16. August gibt es bei 60plus im Langenburger Drallewatschen-Keller für 10 Euro eine Mostprobe mit herzhaftem Vesper. Das Ganze garniert Helmut Opaterny mit Geschichten und Anekdoten aus Hohenlohe. Anmeldung bis 11. August unter Telefon 07940/58495 (Schmidt).
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