Geht das? Frauen auf dem Pfad der Stille…

(Foto: Brigitte Homfeld)
Franz Jakob, der Initiator der „Pfade der Stille“, machte sich jüngst erneut mit einer Wandergruppe auf den Weg. Diesmal hatte die Frauen Union der CDU mit ihrer Kreisvorsitzenden Hermine Roth zur Tour rund um Heimhausen und Buchenbach geladen. Man erfreute sich an der hochsommerlichen Blütenpracht, die die ungemähten Wiesen boten. Wissenschaftler der Berliner Charité unter der Führung des Parasitologen Professor Matuschka haben in einer Pilotstudie über die Verbreitung von Zecken und deren Infektion mit Borrelien in der Region geforscht. Dies erfuhr man, bevor es schweigsam, wie die Pfade der Stille es zeitweise erfordern, durch einen kleinen anmutigen Hain bergabwärts ging.
Lehrreich war der Besuch des im Jahre 1715 von den Herren von Stetten gebauten sog. Herrenhauses in Buchenbach. Anschließend führte der Weg hinauf zur im 11. Jahrhundert erbauten trutzigen Burg Buchenbach. Vieles in Hohenlohe ist mit Sagen, Legenden oder Anekdoten verbunden. So soll die berühmte hohenlohische Redensart „I sooch ned sou und i sooch ned sou, sonschd kummd anner und sächt, i häd sou oder sou gsoochd“ in der kleinen Ortschaft Berndshofen ihren Ursprung haben.
Heimhausen ist heute Anziehungspunkt für Menschen von weither, die Küche und Gastlichkeit des Hotels „Jagstmühle“ und dessen idyllische Lage an der Jagst schätzen.
Einen besonderen Impuls setzte Franz Jakob feinsinnig im Hinblick auf die traurigen Ereignisse rund um die Flutkatastrophe. Musikalisch untermalt gedachte man in einem kurzen Gebet der Opfer und ließ bunte Wiesenblumen wie eilige Schifflein auf der Jagst flussabwärts treiben.
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