„Gelernt, auf eigenen Füßen zu stehen!“

Festlich bekleidet über den Roten Teppich
 
Kurz vor dem großen Moment
Künzelsau: Freie Schule Anne-Sophie | Abschlussfeier Hauptschule und Realschule der Freien Schule Anne-Sophie



Ein Blumenmeer als Sinnbild der Freude gab den feierlichen Rahmen einer von der Corona-Pandemie geprägten Abschluss“feier“ der Real- und Hauptschulabsolventen an der Freien Schule Anne-Sophie Künzelsau. „Wir hatten schon befürchtet, dass eine so tolle Schulzeit ohne gemeinsamen Abschluss enden muss“, meinte Lisa Michailidis, die Mutter eines Realschülers, „jedoch haben wir gewusst, die Schule ist kreativ und hat Ideen für einen stilvollen Abschluss!“, fügte sie lächelnd und zufrieden hinzu. Alle Hygiene- und Abstandsregelungen wurden konsequent eingehalten und doch lässt sich diese Feier nicht mit einem Fußballspiel ohne Zuschauer vergleichen, sondern war eine ideenreiche Performance, bei der alle ihren Raum hatten, innerlich zu jubeln und auf das Geleistete stolz zu sein.


Roter Teppich und musik

Die Schritte auf dem Weg zur Aula über den „Roten Teppich“ wurden bewusst gesetzt. Eine entsprechende Abendrobe, das Lächeln und die sichtbare Freude bei den Eltern und Entlassschülern war ein Zeichen des Dankes für die Wertschätzung, die ihnen in diesem Ambiente zuteil wurde.

Von der Vielzahl der hervorragenden Musikern unter den Lernpartnern der Freien Schule Anne-Sophie waren es der Regionalsieger am Piano, Oskar Kasatkin und die mehrfach ausgezeichnete Sängerin Sina Gerhardt, die mit ihren wunderbaren Beiträgen zum begeisternden Niveau beitrugen.

kreative reden

Die Elternbeiratsvorsitzende Eva Reinhardt, der Klassenlehrer David Küpper und auch der Leiter der Sekundarstufe I, Bernd Paukner, würzten ihre nachhaltigen Ansprachen mit Gleichnissen, Erinnerungen, didaktischen Raffinessen und waren sich einig, dass das Schulleben an der Freien Schule Anne-Sophie prägend für den kommenden Erfolg des weiteren Lebensweges ist.

Die durch die Pandemie abgesagte Abschlussfahrt wurde sehnsüchtig vermisst. Dafür aber wurde ein Film simuliert, wie es hätte sein können. Schließlich ist es eine Kleinigkeit, das Großstadtleben Berlins in der Hohenlohemetropole Künzelsau nachzustellen.

Eingebettet in eine Bilder- und Musikshow wurden die Zeugnisse von den Absolventen selbst vom Tisch geholt, eine Rose aus der großen Blumenvase entnommen und auf dem Laufsteg zum Fotoshooting flaniert.

Die Absolventin Mia Brückbauer versetzte sich in ihrer Abschlussrede in die Zukunft und ging darauf ein, an welche schulischen Ereignisse sich der jetzige Abschlussjahrgang in späteren Jahren erinnern wird. Ein besonderes Lob zu dem, was die Freie Schule Anne-Sophie aus ihrer Sicht einmalig macht, ist die Erkenntnis „Wir haben gelernt, erfolgreich auf eigenen Füßen zu stehen!“

Gesamtleiterin Angelika Schmidt ging in einem Feuerwerk an Gedanken und wissenschaftlichen Ergebnissen darauf ein, welche Bedeutung positive persönliche Eigenschaften, Verhaltensweisen, vor allem aber auch Geduld und auf etwas verzichten können für das kommende Leben im Studium, im Beruf und in der Familie haben können. Mit dem Bezug zum Sozialpreis der Stiftung Würth, verliehen an Mia Brückbauer und Hanna Romig, machte sie deutlich, wie wichtig ein verlässliches Umfeld für den gesamten Prozess der Entwicklung ist. „Ihr habt die Grundlagen, um selbstbewusst und stark in die Zukunft zu gehen, eure Stärken sind die Verlässlichkeit, das Vertrauen, aber auch das Verzeihen können. Wir sind stolz auf euch junge Erwachsenen, denn ihr habt euch im Schulalltag damit auseinandergesetzt, was wichtig ist und dass ihr selbst nur das versprecht, was ihr auch selbst halten könnt!“

Nicht selbstverständlich

Die Worte des Dankes richtete Angelika Schmidt an die Familie Würth, das Unternehmen und die Stiftung Würth, an die Eltern, an alle Mitarbeiter der Schule und vor allem an die Absolventen für die Unterstützung, das Miteinander und das konsequente Umsetzen der Grundhaltungen Wertschätzung, Achtsamkeit, Leistungsbereitschaft und Zuversicht.

Die Absolventen:
Realschule: Brückbauer, Mia (P); Ender, Hendrik (B); Fahrbach, Franco-Luca; Fouquet, Catherine Christelle (B); Göbel, Katharina; Heger, Lilly (P); Hummel, Luca Maximilian; Karle, Laura (P); Kilb, Emilia Maria (P); Klein, Emelyne (B); Kunig-Nestl, Josefine Helene (P); Lang, Darius Tobias; Miltsios, Paschalis; Neumann, Nick-Luis (B); Rapp, Saskia Fabienne (B); Romig, Hanna (P); Schnell, Amélie (B). Den Sozialpreis der Stiftung Würth erhielten Mia Brückbauer und Hanna Romig

Hauptschule: Braun, Victoria; Kaiser, Niklas (B); Kirschner, Hanna; Lechel, Feline Linnea (B); Ostendorph, Salome Katharina Isabell (B); Reitenbach, Steven; Schäffer, Vincent Elia Anton; Schneider, Kevin Robby (B)
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