Notfälle im Alltag – Vortrag von Dr. Wolfgang Jörger

Künzelsau: Begegnungsstätte Max-Richard und Renate Hofmann-Haus |

Hohe Aufmerksamkeit fand der Vorsitzende des Vereins der Künzelsauer Seniorinnen und Senioren (KÜSS), Dr. Wolfgang Jörger, bei den Gästen im Max-Richard und Renate-Hofmann-Haus mit seinem Vortrag zum Verhalten in medizinischen Notfällen.

Taschenlampe und Telefon empfahl der Referent als Hilfsmittel, die im Haushalt griffbereit sein sollten, die Taschenlampe, um den Augenreflex zu prüfen, das Telefon, um den Notarzt zu rufen. (Telefonnr. 112). Schnell auffindbar sein sollten Medikamentenplan und Notizen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, am besten in der SOS Rettungsdose im Kühlschrank.
Anschaulich beschrieb der Arzt die sogenannten ABC-Notsituationen, in denen schnell gehandelt werden muss. Zu prüfen sei in Notfällen immer die Atmung (A), indem mit Spiegel , einem Blatt Papier oder mit der Hand getestet wird, ob an Mund oder Nase Luft ein- und ausströmt. Sodann sei zu erkunden, ob der Betroffene bei Bewusstsein (B) ist durch Ansprache und Berühren, evtl. auch Kneifen. Zur Prüfung des Herzschlags (C wie Cor, das Herz) sei der Puls zu kontrollieren, am besten an den Halsschlagadern oder indem das Herz abgehorcht wird. Zur jeweiligen Erstbehandlung gab Dr. Jörger lebensrettende Tipps, auch zum Vorgehen bei Verletzungen mit heftigem Blutaustritt und bei starkem Nasenbluten.
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