Stand-By-Projekt der Energieagentur im Schlossgymnasium Künzelsau

Am Schreibtisch, wo Computer, Scanner und Drucker angeschlossen sind, werden im Stand-By-Betrieb jede Stunde etwa 27 Watt „verbraucht“; das bedeutet mehr als 50 Euro Stromkosten im Jahr und fast 120 kg Kohlendioxid.

Bequemlichkeit ist teuer – und umweltschädlich
Die Klassen 9m und 9s des Schlossgymnasiums Künzelsau haben bei einem Stand-By-Projekt interessante Fakten herausgefunden, indem sie Messungen im eigenen Haushalt gemacht haben. Das Stand-By-Projekt wurde von Herrn Gerhard Fischer von der Energieagentur Hohenlohe durchgeführt, der dazu zweimal ans Semi kam.

Die Stand-By-Leistung in Deutschland beträgt pro Jahr 1700 MW (Megawatt), was etwa einem Atomkraftwerk entspricht! Das kostet jährlich mehr als 3,5 Mrd. Euro und damit jeden Haushalt ca. 75 Euro pro Jahr. Wenn man sich Steckdosenleisten mit Ausschalter zulegt, dann kann man dem eigenen Geldbeutel sehr viele Ausgaben ersparen. Und vor allem würde es die Umwelt schonen, denn bei der Leistung von einem Kilowatt pro Stunde werden 500 Gramm Kohlenstoffdioxid in die Luft abgegeben: Unvorstellbar viel kommt da bei 1700 MW im Jahr zusammen.
Wenn wir das Klima retten wollen, müssen wir unseren Stromverbrauch senken. Also: Steckdosenleisten nach Gebrauch immer ausschalten und unnötigen Dauerbetriebszustand von Geräten unbedingt vermeiden. Außerdem sind besonders ältere Haushaltsgeräte wahre Stromfresser. Wenn solche Geräte defekt sind, sollte man sie durch sparsamere, moderne Geräte ersetzen.
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2 Kommentare
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Angelika Di Girolamo aus Künzelsau | 23.05.2017 | 13:48  
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Schlossgymnasium Künzelsau aus Künzelsau | 23.05.2017 | 21:25  
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