Talente werden gefördert!

Die Stipendiaten beim Freudensprung mit Rose und Zertifikat
 
Stipendiat Jonas Albrecht beim Salto rückwärts
Künzelsau: Freie Schule Anne-Sophie |

Die Freie Schule Anne-Sophie vergibt Stipendien. Ein gemeinsamer Freudensprung der elf Stipendiaten auf der Bühne brachte zum Ausdruck, welche Bedeutung die Begabtenstipendien an der Freien Schule Anne-Sophie haben. Der feierlichen Übergabefeier voraus gingen die Bewerbung und das mehrschrittige Auswahlverfahren mit höchsten Ansprüchen. Die feierliche Übergabe wurde moderiert von den Lernpartnern Dana Weidner und Aaron Deuser. Rund 300 Lernpartner, die Angehörigen der Stipendiaten, Gäste der Stiftung Würth, des Elternbeirats, der Lernpartnermitverantwortung sowie die Mitarbeiter der Schule bildeten den feierlichen Rahmen der spannenden und niveauvollen Veranstaltung in der Aula.

Schlagartig still wurde es in der Aula, als scheinbar jemand vergessen hatte, sein Handy auszuschalten. Doch beim zweiten Klingeln nahm der junge Schlagzeuger Kevin Schneider den Takt auf und zauberte das erste Highlight in den Raum. Er hatte sich im Bereich Musik ein Stipendium gesichert und bewies, dass er es mehr als verdient hat.
Alles passte bei dieser Zeremonie. Die Aula war festlich geschmückt, dieModeratoren hatten sich tolle Texte und auch Überraschungen zurechtgelegt und schafften den Spagat zwischen Information und Entertainment. Das gesamte Programm wurde von den Stipendiaten bestritten. In kurzen Interviews wurde auf die Bedeutung der Stipendien eingegangen und der Dank an die Organisatoren und die Stiftung Würth zum Ausdruck gebracht. Besonderen Beifall erhielten die „Rosenkavaliere“ Neele Frisch und Maria Vogt.

In diesem Schuljahr gab es Bewerbungen aus allen Altersstufen in den Bereichen MINT, Sport, Literatur, Kunst, soziales Engagement, Musik, Wirtschaft und Sprachen. Fünfzehn der Bewerber erreichten die Endausscheidung und unter diesen wurden neun Einzel- und eine Gruppenbewertung ausgezeichnet.

Faszinierend: Kunst, Astronomie und Sprache

In einem ersten Block baten die Moderatoren Sofie Taube, Jan Ege und Jana Göller auf die Bühne. Mit Staunen und Beifall wurden die Begabungen bewundert. Sofie Taube erläuterte ihre Faszination für die Kunst. Jan Ege, elf Jahre und bereits in der Jahrgangsstufe 8 führte die rund 350 Zuhörer in den Bereich der Astronomie. Zusammen mit ihm verweilten sie in den Galaxien und in schwarzen Löchern und waren fasziniert von dieser kurzen Reise in das Weltall. Dass Jana Göller in der Fremdsprache ihr Stipendium verdient hat, sie bewies im englischsprachigen Interview mit Dana Weidner.

Vielfalt des Sports

Ein Intermezzo auf der E-Gitarre durch Johannes Engbert, ebenfalls Stipendiat im Bereich Musik, leitete zu den Sportlern über. Tiziana Nitschmann, durfte ihr Zertifikat aus den Händen ihres Fechttrainers entgegennehmen. Jonas Albrecht, ein besonders talentierten Nachwuchsturner mit hohem Engagement zeigte spontan einen gekonnten Salto rückwärts und die Golfspielerin Holly Obermüller wird, auch dank der Förderung, sogar in der Weltbestenliste geführt.

„Die Bühne als Heimat“

Der Bereich Theater, Gesang und Musik wurde mit einem spontanen Interview einer Mutter eingeleitet. Dann betrat ihre Tochter Tabea Nannie die Bühne und spielte ihren „Auftritt vor der Jury“. Es war eine Performance, die den Saal zu tosendem Beifall hinriss.
„Mit dem Begabtenstipendium geht ein Traum in Erfüllung und ich kann nun im Bereich der Schauspielerei neue Ziele verfolgen!“, meinte Tabea Nannie sichtlich gerührt. Gleiches gilt auch für die beiden Musiker Johannes Engbert und Kevin Schneider. Sie stellten ihr besonderes Können unter Beweis und erläuterten ihren konsequenten Weg zu dieser Auszeichnung.

Nicht zu beneiden: die Jury

Vor dem „Musikalischen Genuss“ konnte Wolfgang Schiele in einem kurzen Interview auf die Besonderheiten dieses Begabtenstipendiums eingehen. Er bedankte sich bei der Jury, bei dem gesamten Kollegium und vor allem bei der Stiftung Würth, die dieses Begabtenstipendium ermöglicht. Als Mitglied der Jury ging er auf die Verantwortung der Mitglieder ein und verwies auf die „Leiden“, die durch Absagen entstehen.

Cello Concerto a moll

Im Programm wurden sie als „Musikalischer Genuss“ angekündigt. Genau das trat ein, als András und Beáta Lakatos die Bühne betraten. Beáta Lakatos, Cello und ihr Bruder András, Klavier spielten als Stipendiaten von Saint-Saens den ersten Teil von Cello Concerto a moll. Der Auftritt der beiden Stipendiaten wurde zu einem furiosen musikalischen Höhepunkt. Beide sind bereits Meisterschüler am Klavier und Cello und als Musiktalente europaweit bekannt.
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