Wenn der Raumfahrer auch mal Schüler bei uns war…

Forscherwoche an der GeWaS

Forscherwoche in der Grundschule der Georg-Wagner-Schule

Obwohl die Forscherwoche in der Grundschule längst eine liebgewonnene Tradition geworden ist, Kinder trotz Krankheit unbedingt in die Schule wollten, weil ja Forscherwoche sei, alle Klassen sich ein Thema zwischen Raumfahrt und Weltraum, Bionik, Wasser, Luft, Türmen, Brücken, Fahrzeugen und was sie antreibt, gegeben haben, gab es auch bei der diesjährigen Forscherwoche bei der abschließenden Ausstellungseröffnung am letzten Tag wieder einmal eine kleine Überraschung mit großen Erstaunen unter allen Kindern und den anwesenden gut 200 Eltern und Verwandten.
Unsere Grundschüler haben einen berühmten „Ahnen“: Raumfahrer Alexander Gerst war von 1982 bis 1986 genauso wie sie Schüler unserer Grundschule. Seine Karteikarte belegt die vier Grundschul-jahre im Gebäude am Kocher.
Eine ganze Schulwoche legten sich alle acht Klassen in ihren Projekten mächtig ins Zeug, untersuchten, beobachteten, lasen nach, schraubten, probierten, grübelten und präsentierten, vielleicht trieb den großen Sohn der Stadt einstmals auch ein ähnlicher Forscherdrang an.
Gewiss ist, dass es in der 3b den einen Schüler oder die eine Schülerin gegeben haben könnte, die ihr Thema Weltraum und Raumfahrt gut mit Alexander Gerst verbunden haben. Vielleicht saß er einstmals ja auch in ihrem Klassenzimmer und träumte von einer Fahrt im Raumschiff, wer weiß.
Es gab aber viel mehr zu bestaunen bei dieser Forscherwoche als Planeten und Sonnensysteme. Da entstanden Turmkreationen nach Vorbildern oder nach eigenen Ideen. Brücken wurden so lange entwickelt bis sie tatsächlich ihren Zweck erfüllten. Um die Zukunft der Bauingenieure muss einem da nicht bange sein. Zu bestaunen gab es in jedem Klassenzimmer allerhand.
Fallschirme schwebten aus schwindelnder Höhe herab. Die Luft und ihre unsichtbaren und manchmal unheimlichen Fähigkeiten erstaunte Kinder genauso wie die Eigenschaften von Wasser. Insgesamt wurden scheinbar unergründliche Phänomene sichtbar und verständlich gemacht. Die Kinder ließen sich gerne helfen, hatten aber nicht selten die Lösung nach einer forschenden „Grübel-und Diskus-sionsphase“ selbst entdeckt und konnten diese den staunenden Erwachsenen fundiert erklären. Wie Wissenschaftler eben. Sie wussten warum ein Antrieb funktionierte oder auch nicht, sie entwickelten Brücken immer weiter bis sie ungeahnte Längen bis zu vier Metern erreichten. Sie gaben keine Ruhe.
Und so gingen die Kinder mit ihren Eltern an diesem letzten Freitag vor den Ferien voller Eindrücke in die Osterferien.
Dank gilt allen Lehrkräften der Grundschule, die diese auch zeitlich sehr intensive Forscherwoche mit vielen Ideen vorbereitet und mit ihren Klassen durchgeführt haben. Nicht zuletzt Ulrike Schuhmacher, die eigens einen Rap für die Ausstellungseröffnung gedichtet und mit den Kindern der 1a und 1b zum Besten gegeben hat.
Wir dürfen gespannt sein, was die Kinder im nächsten Jahr so alles entdecken und erforschen.
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