VHS - Begegnungen

Wann? 16.05.2019 19:00 Uhr

Wo? Hermann-Lenz-Haus, Kirchplatz 9, 74653 Künzelsau DEauf Karte anzeigen
Künzelsau: Hermann-Lenz-Haus | Syrer erzählen über Geschichte, Kultur und Traditionen ihres Landes
Seit 2011 herrscht in Syrien Krieg. Nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe haben seit dem rund 5,7 Mio. Menschen ihr Land verlassen (Stand Jan. 2019). Die meisten leben in angrenzenden Staaten, ein Bruchteil von ihnen ist nach Europa geflohen. Fast täglich berichten Medien über das Kriegsgeschehen in Syrien und Menschen, die vor Krieg und Gewalt fliehen. Doch wie war das Land vor dem Bürgerkrieg? Syrien gilt seit jeher als Land der Begegnung zwischen Orient und Okzident und verfügt über eine beeindruckende Geschichte, jahrtausende alte Kultur und tief verwurzelte Traditionen. Hier trafen Kulturen und Weltreiche aufeinander. Syrien war Zentrum des "Fruchtbaren Halbmondes", der Wiege der ältesten menschlichen Hochkulturen, zudem wichtiger Ausgangspunkt des frühen Christentums, später Kernland des Islam und Schauplatz von Kreuzzügen. Von dieser reichen Geschichte zeugen Monumente, historische Stätten, Moscheen und Paläste. Die in Künzelsau lebende Syrerin Mona Al-Malla und der ebenfalls in Künzelsau lebende Syrer Ahmad Assani erzählen an diesem Abend über ihr Land. Sie sprechen über Geschichte und Kultur, das alltägliche Leben in Syrien vor dem Krieg, sie sprechen über die arabische Mentalität, über Traditionen, Werte und Umgangsformen. Dieser Abend bietet Gelegenheit sich besser kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
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