Windkraft sinnvoll nutzen

Auf Zustimmung bei der CDU in Hohenlohe stößt die Initiative aus dem Bundeswirtschaftsministerium, die Abstandsregelung für Windräder auf 1000m zu fixieren. CDU-Pressesprecher Claus Bernhold verweist in einer Pressemeldung darauf, dass für Baden-Württemberg im Koalitionsvertrag zwischen der CDU und den GRÜNEN bereits im Mai 2016 ein solcher Mindestabstand verbindlich festgelegt wurde. Insofern erscheine die ablehnende Stellungnahme des baden-württembergischen Umweltministers Untersteller „man wolle die Windkraft an die Wand fahren“ unverständlich. Für die CDU bleibe Windkraft eine Möglichkeit der Energieerzeugung dort, wo sie sinnvoll eingesetzt werden kann. Solange aber wegen schleppendem Ausbau der einspeisungsfähigen Netze oder deren Überlastung die Windräder zwangsweise abgeschaltet und für den in dieser Zeit nicht erzeugten Strom (Geisterstrom) den Betreibern mind. 95% der so entgangenen Einnahmen bezahlt werden, sei ein weiterer Ausbau wenig vermittelbar.
Landtagsabgeordneter und CDU-Kreisvorsitzender Arnulf von Eyb: „Ich erachte den Mindestabstand von 1000m in der Nähe von Wohnbebauung für notwendig, um die Akzeptanz in der Bevölkerung für diese regenerative Energiequelle zu erhöhen und für Mensch und Natur ein hohes Schutzniveau zu erhalten.“
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