Zuwanderung, ein altes Thema, Aufgabe und Chance für alle

Diskussion zum Thema Migration mit Menderes Selcuk (2. von rechts)
Künzelsau: Sportgelände des SSV Gaisbach | „Was tut die SPD in Künzelsau, um Menschen mit Migrationshintergrund bei uns zu fördern?“ in diese Frage mündete die kontroverse Diskussion beim politischen Stammtisch der SPD Künzelsau. Menschen mit Einwanderungsgeschichten zu unterstützen, hatte zuvor Menderes Selcuk als Ziel der „SPD AG Migration und Vielfalt Heilbronn/Hohenlohe“ vorgestellt. Als deren Vorsitzender berichtete er von Aktivitäten, Migranten Mitgestaltungsmöglichkeiten zu öffnen.
Dass Deutschland schon immer ein Einwanderungsland war, wurde betont und der Bogen wurde gespannt von den Einwanderern aus Polen im 19. Jahrhundert, über die „Gastarbeiter“ aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, die unsere Wirtschaft mit aufgebaut haben, bis hin zu den deutschen Rückkehrern aus Osteuropa in den 90er Jahren und denen, die heute kommen oder durch ein Einwanderungsgesetz zu uns finden sollen. Betont wurde von Diskussionsteilnehmern aus Migrationsfamilien, man könne nicht erwarten, dass Integration so von jetzt auf Nachher sich vollziehe. So blieb der fordernde Appell, gerade heute komme es darauf an, Begeisterung für die Demokratie zu leben und erlebbar zu machen, dass Freiheit, Chancengleichheit und wirtschaftliche Sicherheit nur verwirklicht werden können, wenn alle mitmachen, die Alteingesessenen und die Zugewanderten.
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