Bloß keine Diät! - Teil 3 - GETRÄNKE ODER: APFELSAFT HAT MEHR ZUCKER ALS COLA!

Orangenlimonade aus Italien enthält 20 % Fruchtsaft, aber genauso viel Zucker wie Limo aus Deutschland: 9,7g Zucker pro100ml, also knapp 20g pro 200mul = knapp 7 Stück Würfelzucker
 
Zum Durstlöschen steht reines Wasser mit 0,0g Zuckeranteil immer an erster Stelle

Bitte Teil 1 und Teil 2 beachten!

 

Teil3: Getränke im Blick oder: Apfelsaft schlägt Cola!

Wer sein Gewicht beibehalten oder allmählich reduzieren möchte,sollte auf ausreichende Bewegung, einen moderaten Muskelaufbau und eine den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben entsprechende gute und gesunde Ernährung achten.

Besonders, wenn man einen niedrigen Grundumsatz hat (also vergleichsweise wenig Energie für die Körperfunktionen im Ruhezustand verbraucht), aber auch, wenn man sich aus gesundheitlichen Gründen nicht ausreichend bewegen kann, ist es ratsam, bei der Getränkeauswahl Wasser, Tee oder Getränke mit wenig Zucker zu bevorzugen.

Zur Info: die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt seit 2015 max. 25g Zucker pro Tag (= 6 Teelöffel oder 8 Stück Würfelzucker). Der tatsächliche durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Deutschland beim Vierfachen davon. Das liegt zu einem guten Teil am Zuckergehalt von Getränken (und auch von Fertigprodukten wie z.B.Müsli, Cornflakes, Pizza oder Ketchup).

Allgemein bekannt ist der "großzügige" Zuckeranteil von Cola, Limo oder Energy-Drinks, die pro 200ml-Glas mit 7 Stück Würfelzucker schon ans Tageslimit kommen. Erst in letzter Zeit hört man aber, dass die ja eigentlich  gesunden Fruchtsäfte vom (Frucht-)Zuckergehalt her mit Cola gleichziehen - dies gilt für Ananas- und Orangensaft - oder sogar noch darüberliegen:  so hat Apfelsaft  pro Glas umgerechnet 8-9 Stück Würfelzucker und Traubensaft rangiert mit 10 Stück Würfelzucker ganz oben.
Auf der unteren Stufe angesiedelt sind mit "nur" 4 Stück Würfelzucker (= 12g Zucker pro 200ml) die Apfelschorle und bestimmte Eistees. Trotzdem wären es pro Tag über  80g Zucker, wollte man seinen gesamten Flüssigkeitsbedarf von 1,5l mit gekaufter Apfelschorle oder Eistee decken!

Bleibt also für unsere Zwecke überwiegend reines Wasser oder Tee.
Das Wasser trinkt sich meist leichter, wenn es z.B. mit Scheiben von Zitronen oder Orangen oder mit Minze / Melisse versetzt wird. Ich gebe im Sommer auch gern einfach einen Spritzer Zitronensaft in den Wasserkrug, und schon schmeckt das Leitungswasser interessanter.

Bleibt noch ein Hinweis auf den Weißwein: der enthält nur eine geringe Menge an Zucker - viel weniger als Traubensaft!!! - wird aber von der Leber "bevorzugt behandelt", weil er eben auch Alkohol enthält und bremst somit den Abbau von Fetten und anderen Nahrungsanteilen. --> vgl. Teil 2     

FAZIT:


Wer auch über das Trinken sein Gewicht und seine Gesundheit positiv beeinflussen möchte, hat viele Möglichkeiten, aktiv und eigenverantwortlich für sich in Frage kommende Getränke zu wählen. Der Blick auf die Inhaltsstoffe gehört auch beim Getränkekauf dazu!

PS: Hier soll niemandem sein Viertele verwehrt werden; die Frage bleibt für mich, ob es wirklich täglich sein soll/muss - bei Frauen wäre es sowieso eher ein Achtele ;)


Links zum Beitrag:

 fuersie.de: Zuckergehalt in Getränken

 https://www.focus.de/gesundheit/videos/zucker-in-g...
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3 Kommentare
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Rüdiger Reingräber aus Künzelsau | 10.01.2018 | 10:39  
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Angelika Di Girolamo aus Künzelsau | 11.01.2018 | 08:24  
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Rüdiger Reingräber aus Künzelsau | 11.01.2018 | 18:54  
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