Familiengruppe Schwäbischer Albverein Kupferzell erfolgreich bei Schatzsuche im Zwergenwald

Die Kids dürfen zur Belohnung alle in die Schatzkiste greifen.
 
Erwachsene und vor allem die Kids hören aufmerksam zu.
Kupferzell: Bahnpark |

An einem sonnigen Sonntagnachmittag im September startete am Bahnpark in Kupferzell das Programm der Familiengruppe im Schwäbischen Albverein e.V. Ortsgruppe Kupferzell:

Zehn Autos folgten einander in Richtung Neureuter Mühle. Unten am Holzlagerplatz des Sägewerks Schwaderer angekommen scharten sich über 20 Kids mit Mama, Papa und teils auch Oma um die Naturpädagogin Adelheid Antlauf, die vom Hauptverein beauftragt ist in den Ortsgruppen des Gaues Familiengruppen ins Leben zu rufen. In der Ortsgruppe Kupferzell wird sie dabei unterstützt von Simon, Gudrun und Roland Schickert.
Frau Antlauf erklärt den Familien das heutige Vorhaben Schatzsuche im Zwergenwald: Vor langer Zeit gab es in den Wäldern hier an der wild-romantischen Kupfer ein Zwergenreich, das aber von dem habgierigen Riesen Ungestalt vernichtet wurde. In dem kleinen versteckten Zwergenwald inmitten des Zwergenreiches ist immer noch ein Schatz verborgen, den die Zwerge vor dem bösen Riesen in Sicherheit gebracht hatten. Adelheid Antlauf erklärt den interessiert zuhörenden Kindern, dass der Zutritt ins Zwergenreich nur Menschen beziehungsweise Kindern gestattet ist, die über besondere Fähigkeiten verfügen. Diese Fähigkeiten gilt es daher unter Beweis zu stellen. Die erste heißt gut beobachten können. So hat Frau Antlauf markante Bäume, zum Beispiel mit auffälliger Wuchsform oder stark mit Moos bewachsen und bestimmte Plätze mit einprägsamen Merkmalen auf dem Weg schon vorher fotografiert. Diese „Suchaufgaben“ zeigt sie jetzt auf ihrem Tablet den Kindern, die erstaunlich schnell die Aufgaben lösen. Am Ende des Weges an einer Gabelung kann man an einer leichten Anhöhe auf einem Gebüsch drei aufgelegte graue Filz-Zipfelmützen erkennen. Frau Antlauf erzählt, dass hier einige der Zwerge auf der Flucht vor dem Riesen wohl ihre Mützen verloren haben müssen. Sie legt auf den Boden des Kiesweges ein Seil in Form eines Kreises, und ein Vater erklärt sich bereit den Riesen Ungestalt zu mimen. Innerhalb des Kreises werden blaue Murmeln als Edelsteine ausgelegt, welche die Kinder sich schnappen sollen, während der Riese mit verbundenen Augen versucht die Kinder zu erhaschen. Das macht den Kindern viel Spaß, was man am Gelächter merkt. Dann wird die Fähigkeit des Gleichgewichtes zu halten auf einem Baumstamm erprobt. Und auch das Wissen um Waldbewohner wie Wild, Hase, Eule und auch Insekten wird an Hand von Beschreibungen getestet. So vorbereitet können nun die Kinder in dem kleinen Zwergenwald nach dem vergrabenen Schatz suchen, den Simon Schickert vorher gut unter Laub an einem Baumstamm versteckt hat. Trotzdem dauert es nicht lange und die Kids kommen freudestrahlend mit der Schatzkiste in der Hand zurück. Darin liegen jede Art von Süßigkeiten, wie zum Beispiel Gummibärchen, aber auch Luftballons und andere das Kinderherz erfreuende Kleinigkeiten. Jedes Kind bekommt von dem Schatz etwas ab, bevor sich alle auf den Rückweg zum Parkplatz aufmachen. Nach einer kurzen Verabschiedung sind sich alle einig, dass dies ein wunderschöner, kurzweiliger Familiennachmittag bei strahlend schönem Herbstwetter gewesen war.
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