Generalversammlung des Gesangvereins Frohsinn 1845 Kupferzell

Die geehrten Sängerinnen und Sänger von links nach rechts: Sonja Langer, Karlheinz Küstner, Wolfgang Schimak, Rolf Schmidt und Paula Haas. Es fehlt Jörg Eckert. (Bild Fotomontage)
Kupferzell: Landhotel Günzburg - Eschental | Nachdem die Generalversammlung des Gesangverein Frohsinn 1845 Kupferzell wegen der Corona-Pandemie im Frühjahr abgesagt werden musste, fand sie nun am Donnerstag dem 15. Oktober statt. Dass Corona nach wie vor das vorherrschende Thema ist, war auch an diesem Abend im großen Saal des Landhotel Günzburg deutlich spürbar. So waren immerhin 37 Vereinsmitglieder der im Gemeindeblatt veröffentlichten Einladung gefolgt, deutlich weniger als in den Vorjahren. Durch die strikte Einhaltung der Abstandsregeln war der Saal trotzdem gut gefüllt.
Der 1. Vorsitzende Hans-Dieter Heppner begrüßte die Teilnehmer und blickte auf ein ereignisreiches Vereinsjahr, zumindest bis zum Beginn der Pandemie im Frühjahr, zurück. Höhepunkte waren der Vereinsausflug in die Domstadt Worms, die jedem in schöner Erinnerung gebliebene Weinprobe mit Gesangsauftritt beim Sommerfest des Gesangvereins Oberohrn, Auftritte bei der Verabschiedung des Bürgermeisters Schaaf, bei der 700-Jahr-Feier des Ortsteils Feßbach, beim Festgottesdienst anlässlich des 300. Geburtstags des Pfarrers Johann-Friedrich-Mayer und die arbeitsintensiven Einsätze bei der Altpapiersammlung und der Bewirtung des Zelts im Rahmen der Kupferzeller Kärwe.
Im Jahr 2020 sollte am 25. April das Jubiläumskonzert anlässlich der 175-Jahr-Feier stattfinden. Für die Proben auf dieses großartige Ereignis konnten erfreulicherweise einige neue Sängerinnen und Sänger hinzugewonnen werden. Dann kam der Lockdown. Bis heute konnten die aktiven Vereinsmitglieder ihr geliebtes Hobby nicht mehr ausüben und es ist noch nicht absehbar, ab wann dies wieder uneingeschränkt möglich sein wird in Anbetracht wieder steigender Infektionszahlen. Es wird ein Neuanfang werden – dazu weiter unten mehr.
Der Schriftführer Klaus Dambach hatte alle Aktivitäten des Vereinsjahres sorgfältig dokumentiert. Er konnte aus einer beindruckenden Anzahl aus Protokollen berichten.
Auch die Zahlen der Vereinskassiererin, Tanja Süßmann, waren beeindruckend und erfreulich. Der Verein steht finanziell auf gesunden Beinen und hat zumindest diesbezüglich für die Zukunft vorgesorgt. Die Kassenprüferinnen Geli Protzer und Dora Hartinger bescheinigten der Vereinskassiererin sodann eine tadellose und hervorragende Arbeit.
Die Entlastung des Gesamtvorstandes erfolgte einstimmig.
Auch die Ehrungen der langjährigen aktiven Sängerinnen und Sänger mussten aufgrund der coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln anders als gewohnt durchgeführt werden. So wurden die Geehrten einzeln nach vorne gebeten und die Aufnahme eines Gruppenfotos mit allen Geehrten war nicht möglich. Für alle Geehrten gab es eine Urkunde mit Ehrennadel vom Deutschen bzw. Schwäbischen Chorverband und eine Ehrenurkunde sowie einen Gutschein vom Verein. Für 25 Jahre wurde Paula Haas, für 30 Jahre Rolf Schmidt, für 40 Jahre Jörg Eckert und Wolfgang Schimak und für 50 Jahre aktives Singen Sonja Langer und Karlheinz Küstner geehrt. Anders als sonst üblich ergriff die Chorleiterin Tanja Süßmann erst gegen Ende der Generalversammlung das Wort. Zur Überraschung vieler Vereinsmitglieder teilte sie nach 20 Jahren Chorleitertätigkeit ihren Rücktritt mit. Ihre Gründe legte sie vor der Versammlung ausführlich dar. Ihren Rücktritt als Chorleiterin hatte sie schon länger geplant. Der 1. Vorsitzende Hans-Dieter Heppner dankte Tanja Süßmann für all die positiven Jahre, die der Verein mit ihr als Chorleiterin erleben durfte.
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