"Sterntaler" als Märchenwanderung erlebt (Aktion der Familiengruppe)

Hier war die erste Station

Am Sonntag, Valentinstag, bot der Rundwanderweg bei Kupferzell-Künsbach den drei Erwachsenen und einem Mädchen einer Familie das entsprechende Ambiente, um sich nach dem „Passieren des Durchgangs“ bald im Märchenland der Gebrüder Grimm wiederzufinden: Gab es doch den in der Sonne wie Feenstaub oder kleine Spiegelstücke glitzernde Schnee, und die am strahlend blauen Himmel scheinende Wintersonne lachte förmlich,so dass  alles drum herum wie in ein Wintermärchenland verzaubert wurde.
Diese Märchenwanderung hat die Familienwartin vom Schwäbischen Albverein Kupferzell so vorbereitet, dass Familien sie an Wochenenden während des Lockdowns nach Schildern des „Wanderbärchens“ selbstständig erwandern konnten. Es gibt mehrere Stationen, wo von den Kids kleine „Aufgaben“ erfüllt werden sollen, die sich eng an die Erzählung des Grimm´schen Märchens „Sterntaler“ halten. Das pädagogische Ziel ist, dass die Kinder durch das Märchen lernen sollen zu teilen, etwas abzugeben bzw. von Materiellem loszulassen um dafür später mit etwas anderem belohnt zu werden.

Zurück zu den vier Märchenwanderern. Zu Anfang zeigte ein großes Tor den Einlass zum Märchenland. Das Ganze ging trotzdem recht locker vor sich, denn das Mädchen konnte den Weg auch ab und zu auf dem mitgenommenen Schlitten zurücklegen.
An den einzelnen Stationen hielt die Oma die entsprechende Stelle im Märchen als Bild hoch und las der Enkelin vor, welche „Aufgabe“ sie erfüllen sollte, nämlich einen Naturfund, einen Stein, Ast oder Moos dort abzulegen.
An der Stelle, wo das Sterntalerkind im Märchen durch die vom Himmel herabfallenden Taler belohnt wird, durften das Mädchen und der Papa sich jeweils eine mitgebrachte Schürze umbinden und die von der Oma zugeworfenen Kaugummitaler als Belohnung auffangen. Bei der allerletzten Station erhielt die Enkelin einen laminierten Schlüssel um das Tor vom Märchenland wieder ordnungsgemäß zu verschließen. Und dann kehrten die vier wieder in die reale Menschenwelt zurück, die sich aber an diesem Sonntag ebenfalls sehr märchenhaft gezeigt hat.
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4 Kommentare
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Moni Bordt aus Weinsberg | 15.02.2021 | 11:03  
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Gudrun Schickert aus Künzelsau | 15.02.2021 | 11:10  
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 15.02.2021 | 18:16  
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Gudrun Schickert aus Künzelsau | 16.02.2021 | 11:05  
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