Politik ist weiblich

v.links n.rechts: Valentin Abel, Gabi Heise, Michel Schenk, Ricarda Fleisch
Wie ist es möglich, dass parteiübergreifend nur circa ein Fünftel der Mitglieder weiblich sind?
Wir trafen uns mit der stellv. Landesvorsitzenden der FDP Baden-Württemberg, Gabriele Heise,  bei der Ideenschreinerei Fleisch .Gerade als Partei, die "der Quote" kritisch gegenübersteht, ist es uns ein Anliegen, Alternativen zu entwickeln und haben uns über neue Konzepte der politischen Arbeit ausgetauscht. "Durch die Doppelbelastung aus Beruf und Familie stehen Frauen vor einer besonderen Herausforderungen, wenn sie sich politisch engagieren möchten", so  Ute Oettinger-Griese. Die Kreisrätin weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, in den männerdominierten Gremien eingefahrene Muster zu hinterfragen.
Diverse Ansätze, das politische Interesse bei Frauen zu wecken wurden erörtert. Heise ging auf parteiinterne Reformen, wie die projektbezogener Mitarbeit ein; dennoch müsse man auch in der kommunalen Arbeit den Mut haben, sich neuen Konzepten zu öffnen. Insbesondere die sozialen Netzwerke bieten Chancen, Politik einer neuer Generation interessierter Frauen näherzubringen.
Für uns Freie Demokraten geht die Förderung weiblicher Mitglieder über einzelne Veranstaltungen hinaus. Deshalb möchten wir für die Kommunalwahlen 2019 verstärkt Frauen zu einer Kandidatur bewegen.
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