Rettungsaktion für das Naturdenkmal "Rosskastanie am Leinbach" gestartet - Initiatoren hoffen auf viele Spenden für den Erhalt

Die Initiatoren vor der Rosskastanie in der Eppinger Straße in Leingarten: Die Grüne Gemeinderätin Brigitte Wolf, Andrea Partsch, Paul Gräsle, Martin Feucht (NABU), Jürgen Hellgardt (BUND) und Baumpfleger Björn Walter sowie der Leingartener Willi Reiner (v.l.n.r. Foto: Gudula Achterberg)
Strahlend blauer Himmel: das Wetter wäre perfekt für den Aktionstag zum Start der Spendenaktion für den Erhalt der Rosskastanie am Leinbach gewesen. Durch die Corona-Auflagen konnte der geplante Familientag mit Grillen und Spielen rund um die Kastanie leider nicht stattfinden. Paul Gräsle, Initiator der Spendenaktion, begrüßte daher nur die kleine Gruppe an angemeldeten Bürgern aus Leingarten, um die Gründe für die Aktion zu erläutern. Das Landratsamt übernehme die Kosten für die Pflege des Naturdenkmals nicht mehr, weil der Baum durch Pilzbefall und einen Kugelblitzeinschlag nicht mehr als erhaltenswert gelte. Seit diesem Beschluss kämpfen Familie Partsch und Paul Gräsle mit Unterstützung der Grünen aus Leingarten, des BUND und NABU dafür, dass die Kastanie erhalten bleibt. Die Kosten für die notwendigen Maßnahmen werden auf ca. 4000 Euro geschätzt, das Ziel ist es, 3000 Euro durch Spenden zu sammeln. Baumpfleger Björn Walter, der den Baum seit 2014 betreut, sieht gute Chancen, dass die Kastanie durch die geplanten Maßnahmen regeneriere, die Kastanie besteche in seinen Augen weiterhin durch ihre Eigenheit und Seltenheit. Auch Jürgen Hellgardt vom BUND bescheinigt, dass die Kastanie wertvollen Lebensraum für Insekten, Vögel und Fledermäuse biete.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.