Walk and Talk oder Personal Hiking am Weihnachtstag

Für uns fast das Ende der Wanderung, hier oben im Schnee ist die Lauffener Steige noch flach.
 
Wir freuen uns immer, wenn wir noch die alten Schilder des SAV finden.
Löwenstein: Burg | Wenn es an der Pandemie etwas gibt, das positiv ist, so ist es die Tatsache, dass ganz viele Menschen sehr kreativ sind, um die Maßnahmen richtig zu beachten und trotzdem ihren Hobbies nachgehen zu können.
Sport und Bewegung sind draußen alleine oder mit einer weiteren Person erlaubt und gerade im Winter wichtig für die Vitamin D Produktion und zur Stärkung des Immunsystems. Nun sollte aber niemand ganz alleine auf abgelegenen, rutschigen Waldwegen unterwegs sein. Andererseits möchte man aber nicht in den Park, die Stadt oder in die Nähe von bekannten touristischen Zielen, da Kontakt möglichst zu vermeiden ist.
Die Lösung: Man geht zwar "allein", nimmt aber als weitere Person einen zertifizierte(n) Wanderleiter(in) mit und kommt somit als Single auf einsame Waldwege ohne weitere Kontakte.
So musste nur eine Tour ausgearbeitet werden für den zweiten Weihnachtsfeiertag. D' Gaby un de Erich gingen getrennt mit jeweils einem Gast die Strecke. In Ruf- und Sichtweite zwar, aber immer mit sehr viel Abstand zwischen den beiden Zweiergruppen.
Vom Bleichsee aus ging es zuerst Richtung Vorhof um den Sandberg herum und in großem Bogen auf den Heilbronner Weg, den HW8 (Frankenweg) des Schwäbischen Albvereins. Später bogen die Wanderer links Richtung Teusserbad ab. Dann führten zahlreiche Stufen den Hang nach Löwenstein hinauf. Dort gingen sie über weitere Treppen an der Kirche vorbei hinauf zum schmalen Pfad, der zur Burg hinauf führt. Im Burghof war zu so früher Stunde noch alles ruhig und man suchte sich kurz ein Plätzchen, das mitgebrachte Vesper wurde rasch ausgepackt. Um lange stehen zu bleiben, war es einfach zu kalt. So gab es ein "Rumrennbrot" in die Hand und ging langsam weiter. An zwei "Löwensteiner Aussichtsplätze"n vorbei kamen dann schon die ersten Spaziergänger vom Parkplatz bei der Aussichtsplatte herunter. So beachtete man die "Süßen Früchtchen" einen weiteren Aussichtsplatz nicht und war bald über der Straße angekommen und den Weg hinauf zur Klinik in Hirrweiler geeilt. Der höchste Punkt der Tour und die Schneegrenze war erreicht. Eine wunderbare, einsame Winterwunderwelt präsentierte sich den "Berg(Treppen)steigern". Der kleine See, der im Park wohl für die Patienten angelegt wurde, lag still und starr zwischen den Bäumen. Nun ging es ein kleines Stück durch den gezuckerten Wald und dann ganz kurz an der Straße Richtung Prevorst entlang um in die Lauffener Steige abzubiegen. Dieser offizielle Wanderweg ist gerade bei Nässe nur mit guten Schuhen zu begehen, recht steil und unter dem Laub sind die feuchten Steine wie Schmierseife. Man muss also beim Abstieg vorsichtig sein. Wer sich das nicht zutraut, geht die Strecke einfach anders herum und die Lauffener Steige hoch. Insgesamt waren es fast 12 km und doch einige Höhenmeter. Diese kann man gut abkürzen, indem man vom Parkplatz am Bleichsee direkt auf dem Heilbronner Weg nach Teusserbad hinüber wandert, dann kann man auch kurz zum Schloss und wieder zurück auf die Strecke gehen. So werden es etwa 9 km und auch für Familien mit Kindern spannend. Im Burggraben warten die Schlange und andere Tiere auf die kleinen Wanderer. 
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