Melodien für Herz und Ohr 

Die Chorgemeinschaft mit den Singspatzen, ProVocale und dem Gemischten Chor
 
ProVocale
Die 3 Chöre der Chorgemeinschaft begeisterten beim Konzert in der vollen Kirche St. Kilian

Eigentlich findet vor dem ersten Advent immer der Theater- und Liederabend der Chorgemeinschaft statt. Da die Festhalle aber zurzeit umgebaut wird, hat uns die katholische Kirchengemeinde Unterschlupf gewährt. Vielen Dank dafür. Die Theaterspieler haben dieses Jahr Pause, dafür hatten die Sänger ein umfangreiches Programm.

Bereits zu Beginn des Konzertes, das von Achim Terhoeven gekonnt geleitet wurde, schlug der Funke zum Publikum über. 50 Kinder der Grundschule (das ist die Hälfte der ganzen Schule!) singen im Kooperationschor der Lindenhofschule mit. So konnten sie mit ihren hellen Stimmen den Kirchenraum mit Gesang füllen. Mit „Freude schöner Götterfunke“ von Ludwig van Beethoven eröffneten sie ihren Sangesreigen. Bei den Musicalmelodien „Märchen schreibt die Zeit“ aus „Die Schöne und das Biest“ und „Lass jetzt los“ aus „Die Eiskönigin“ konnten sie mit ihren feinen Stimmen, die von Julius Gyurcsek, ihrem Chorleiter, in vielen Chorproben verfeinert wurden, das Publikum überzeugen. Liebe Kinder, das habt ihr ganz toll gemacht!

Dann folgten abwechselnd die Chöre ProVocale und der Gemischte Chor, beide wurden von Olga Kunz professionell dirigiert und von Andrej Heinrich Klassen am Klavier souverän begleitet.

Jetzt war ProVocale an der Reihe. Mit „California Dreamin“ (Solist: Reiner Bartelmann) begannen sie flott ihre Liedauswahl. Mit dem eher getragenen Lied „Je viens du sud“, das von Wolfgang Bender mit einer gefühlvollen Stimme in Französisch vorgetragen wurde, konnte er die Zuhörer gewinnen. Sowohl „For the Beauty of the earth“ als auch Michael Jacksons „Heal the world“ fand großen Anklang.

Mit „Wo Musik sich frei entfaltet“ von W. A. Mozart - das könnte das Motto der Chorgemeinschaft sein - begann der Gemischte Chor seine Liedvorträge. Das Singen im Dialekt bei „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern stellte den Chor vor besondere Herausforderungen, wurde aber mit Bravour gemeistert. Das „Vater unser“ von Hanne Haller wurde gefühlvoll vorgetragen und erzeugte teilweise Gänsehautgefühle. „Amazing graze“, in Englisch von Toshiaki Tanaka mit einer tollen Stimme und gefühlvoll vorgetragen und in Deutsch vom Gemischten Chor empfindsam gesungen, ließ das Publikum begeisterten Applaus spenden.

Einer der Höhepunkte dieses Abends war das gemeinsame Auftreten aller Chöre der Chorgemeinschaft. Über 100 Sänger füllten den Altarraum. Stimmgewaltig aber trotzdem feinfühlig wurde „Schau auf die Welt“ vorgetragen. Leidenschaftlicher Applaus war der Lohn.

Nach einer kurzen Pause betrat der Gemischte Chor mit ProVocale die Bühne.

Mit „Tebje Pojem“ - „Oh Herr, gib Frieden“ - eröffneten sie den geistlichen Teil des Konzertes. Gefühlvoll leise und bis zum forte steigernd sangen sie sich durch das Lied.

Der Gemischte Chor gewann das Publikum mit „Locus iste“ und dem „Gloria“ von W. A. Mozart, bei dem Pauline Terhoeven mit ihrer hellen und klaren Sopranstimme bezauberte.

Durch die Kirche Richtung Bühne schreitend sang sich ProVocale mit „Halleluja, salvation and glory“ in die Herzen der Zuhörer. Es folgte der schwungvolle Gospel „ We will bless him“, er wurde durch die Solisten Michaela Muth, Olga Thurn und Wolfgang Bender vervollkommnet. Anschließend folgte ein Block aus 4 Liedern aus dem Musical „Jesus Christ, Superstar“. „The last supper“ – Das letzte Abendmahl -, von ProVocale in der deutschen und englischen Version vorgetragen, eröffnete den Reigen. Die Solos „Everything alright“ und „Could wie start again“ wurden von Toshiaki Tanaka und Pauline Terhoeven mit ihren geschulten, tollen Stimmen und schauspielerischem Talent vorgetragen. Mit „Jesus Christ Superstar“ vollendete ProVocale den Musicalreigen und erntete den verdienten Applaus.

Zum Abschluss des Abends voller Lieder wurden der Gemischte Chor und ProVocale mit „Adiemus“ (Solistin Olga Thurn) mit tosendem Applaus belohnt.

Ohne Zugabe konnten die Chöre die Bühne nicht verlassen. Das „Halleluja“ von Leonard Cohen ließ noch einmal Gänsehaut aufkommen. Nach dem Weihnachtslied „ Leise rieselt der Schnee“, bei dem die ganze Kirche mitsang, ging es zum kulinarischen Teil der Veranstaltung über. Bei Häppchen, Sekt und Glühwein wurde noch lange über Chor, Gesang und vieles andere geredet.
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