Endlich wieder Gesang in Möckmühl

Das Phantom (Dominic Gerhardt) hat ein Auge auf Christine (Vanessa Otterbach) geworfen. Raoul (Nico Buck) und Meg (Giulia Donat) fragen sich, wer hinter der Maske steckt.

Wer die Musik von Andrew Lloyd Webber liebt, ist am Wochenende in Möckmühl auf seine Kosten gekommen.

Die Musikschule hat mit ihren Gesangsschülern an zwei Abenden eine eigene, aber nicht weniger stimmgewaltige Interpretation vom „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber auf die Bühne gebracht: Vier Sänger werden lediglich von Klavierlehrer Gunter Wacker dabei begleitet, die bekanntesten Stücke des Musicals vorzusingen und zu -spielen, während Regine Böhm die Handlung zusammenfasst.

Worum geht es? Die junge Christine Daaé (Vanessa Otterbach) ist Chormädchen an einer Pariser Oper. Weil die Primadonna aufgrund eines Vorfalls ihre Arie nicht singen kann, springt Christine ein und erlangt so die Aufmerksamkeit von gleich zwei Männern: Ihrem Jugendfreund Raoul (Nico Buck) und vom Operngeist, dem berüchtigten Phantom der Oper (Dominic Gerhardt). Was folgt ist ein dramatisches hin und her, bei dem sich Christine lediglich ihrer Freundin Meg Giry (Giulia Donat) anvertrauen kann.

„Die Aufführung war ursprünglich für Februar 2020 geplant“, sagt Regine Böhm nach dem Schlussakkord und dem Applaus des Publikums. „Wir hatten schon Angst, dass es jetzt mit den steigenden Inzidenzzahlen wieder nicht klappt und sind jetzt umso glücklicher, heute hier stehen zu dürfen.“

Sandro Kipar
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