Übungen zur Beseitigung von Gewässerverunreingungen

Mit den entsprechenden Fahrzeugen werden die für eine Ölsperre benötigten Teile an das Gewässer gebracht
Traditionell geht die Feuerwehr Möckmühl im Urlaubsmonat August immer auf die Gewässer um die Stadt Möckmühl. Und so ging der LZ I an die Jagst, an die für diese Zwecke erstellte Bootseinsetzrampe oberhalb der städtischen Kläranlage. Der Löschzug II ging bei seiner Übung an die Seckach, kurz vor dem dortigen Wehr. Beide Löschzüge erstellten eine Ölsperre quer über die jeweiligen Gewässer. Das solche Übungen immer wichtiger werden, haben die letzten Jahre deutlich gezeigt. Mit Hilfe von Schlauchbooten wurden mit luftgefüllten B-Schläuche eine erste Sperre errichtet, welche in einem schrägen Winkel von ca. 45 Grad auf der Wasseroberfläche installiert wird. Danach wird schwimmfähiger Ölbinder auf das Gewässer aufgeblasen, welcher den Schadstoff aufnimmt und durch die schräg errichtete Ölsperre an das Ufer angeschwemmt wird. Dort kann das Material entsprechend abgeschöpft oder abgesaugt und entsorgt werden. Um auch eventuell durchgedrungene Kleinmengen aufzufangen, wurde zudem eine Einwegölsperre hinter der Hauptsperre eingebracht. Bei den zweistündigen Übungen wurden je ein Tanklöschfahrzeug, Rüstwagen, Gerätewagen Transport, Einsatzleitwagen und zwei Schlauchboote eigesetzt.
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