Schandtauber und Fuchslabyrinth - unbekannt und immer noch rätselhaft?

T. Rathgeber erläutert den Hohenloher Natur- und Landschaftsführern eine Infotafel zum Verlauf der Schandtauber
Mulfingen: Herrenhaus | Eine  Exkursion mit der ARGE „Höhle und Karst Stuttgart e.V.“ führte Hohenloher Natur-und Landschaftsführer in das nordöstliche Gebiet Baden-Württembergs an die bayrische Grenze.  Als bedeutendste Höhle gilt das „Fuchslabyrinth“, als wichtigste Karstquelle die „Schandtauber“ mit ihrem Höhlensystem.
Die Schandtauber (althochdeutsch: kurzer Fluss) ist ein ca. 15 km langer Nebenfluss der Tauber, der bei Rothenburg mündet. Allerdings tritt er erst etwa auf der Hälfte seiner Länge zu Tage. Weil er an wenigen Stellen von oben sichtbar ist, diente der Fluss früher auch gleichzeitig als Brunnen - und auch als „Abwasserkanal“ für manche Ortschaften. Funde von mittelalterlichen Gefäßen belegen dies . Erst ab Bettenfeld verläuft der Fluss oberirdisch, von zwei Quellen gespeist.
Seit dem letzten Jahr gibt es den Themenweg „Unterirdische Schandtauber“, der von Schrozberg bis Bettenfeld führt. Auf acht Infotafeln entlang des etwa 17 km langen Wanderwegs können die Besucher vieles erfahren über Steinbrüche, Höhlen, Quellen und Wasserverläufe, - aber auch über Erzählungen und Sagen aus längst vergangenen Zeiten zu dieser Landschaft.
Mit den Experten von „Höhle und Karst “ Thomas Rathgeber und Markus Pantle wurden  einige  Informationstafeln aufgesucht . Zahlreiche Fragen der Naturführer konnten beanwortet werden und brachten neue Erkenntnisse für ihre Arbeit.
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