Ausflug des VdK nach Mannheim

An den Rheinterrassen
Am 29. Mai besuchte der VdK Ortsverein Neckarsulm die Metropole zwischen Neckar und Rhein. Wie üblich wurde der Tag mit einer Brezelpause begonnen. Dann ging es am Planetarium, dem Technikmuseum und den SWR3 Studios entlang zum Parkplatz an dem die Stadtführerin Margret Seithe zustieg. Mannheim ist mit 305 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Baden-Württembergs. Sie wird auch die Stadt der Erfinder genannt. So besaß sie den ersten Blitzableiter am Schloss, war Heimat des Lanz-Traktors (heute John Deer), das Fahrrad von Freiherr von Drais hat hier seinen Ursprung und sie war der erste Firmensitz von Carl Benz.
Nach diesen allgemeinen Erläuterungen fuhr der Bus entlang des Luisenparks, der für jeden Geschmack etwas bereithält. Neben einem Reptilienhaus gibt es einen Streichelzoo und die Seebühne auf der hochkarätige Künstler auftreten. Der Fernsehturm lockt mit einem Drehrestaurant in 220m Höhe. Entlang der Augustaanlage ging es weiter zum Wasserturm von 1886, dem Wahrzeichen der Stadt. Dort spazierte die Gruppe durch den romantischen Rosengarten und erfuhr, dass der Wasserturm heute als Tagungsstätte und für Konzerte, die zum Teil von Wasserspielen begleitet werden, genutzt wird. Ein paar Meter weiter konnte ein Nachbau des ersten Autos bewundert werden. Per Bus ging es dann zum zweitgrößten Barockschloss Europas, das mit einer Frontlänge von 500m sehr imposant ist. Heute beherbergt es ein Museum und die Universität.
Nach dem Mittagessen in der Eichbaum-Brauerei fuhren die Ausflügler an den Neckar um die große Hafenrundfahrt anzutreten. Es handelt sich um den viertgrößten Binnenhafen Europas und beherbergt knapp 500 Unternehmen mit 20 000 Arbeitsplätzen. Hier entstand 1968 das erste Containerterminal in einem Binnenhafen. Linksrheinisch schließt sich Ludwigshafen mit der BASF an, die über 10km² Fläche, 100km Straßen und 200km Schienen verfügt. Die Fahrt durch die verschiedenen Hafenbecken auf Neckar und Rhein dauerte zwei Stunden und wurde vom Kapitän mit allerhand interessanten Daten und Fakten begleitet.
Nach diesen zahlreichen Informationen war es Zeit, das Erlebte bei Kaffee und Kuchen in den Rheinterrassen zu verdauen und dann die Heimreise anzutreten. So verbrachten die Teilnehmer einen äußerst vielseitigen Tag.
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