Klosterkonzert in Maulbronn

Ohne Regencape ging im ersten Teil gar nichts
Maulbronn: Kloster Maulbronn - Maulbronn | Zum Abschluss des Festwochenendes im Kloster Maulbronn, besuchten die Obereisesheimer das Konzert mit Bernd Glemser am Klavier und den Stuttgarter Philharmonikern. Gespielt wurde im ersten Teil das Klavierkonzert Nr. 3d-Moll, op30 von S. Rachmaniow und nach der Pause die Sinfonie Nr. 7 A-Dur op.92 von L. van Beethoven. Er komponierte das Stück 1909, uraufgeführt wurde es erstmals im gleichen Jahr in New York. Das Werk war bei den Fachleuten sehr umstritten, weil es nicht einfach zu spielen war und es gab nur wenige Pianisten, die es in voller Länge spielen konnten. Bernd Glemser hatte es am Sonntag hervorragend getan. Er bekam großen Applaus und spielte vor der Pause noch ein Solostück als Zugabe. Bereits 1811/12 entstand Beethovens 7. Sinfonie, die nach der Pause gespielt wurde. Die Uraufführung erfolgte im Dezember 1813 in der Wiener Universität. Am Ende gab es auch in Maulbronn großen Applaus für den tollen Vortrag der Musiker. Leider machte uns das Wetter im ersten Teil einen Strich durch die Rechnung. Aber die Organisatoren hatten auf jeden Platz ein Regencape gelegt, von dem jeder natürlich Gebrauch machte. Ein toller Abend vor dem Weltkulturerbe, dem ehrwürdigen Kloster Maulbronn. Zwei sehr unterschiedliche Stücke, die aber von den Musikern hervorragend dargeboten wurden.
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