Meine Heimatstadt Neckarsulm 4

... los geht`s
Waldlehrpfad Neckarsulm

In Neckarsulm, am neuen Friedhof vorbei, dann rechts ab Richtung Schweinshag, gleich hinter dem Scheuerberg Richtung Dahenfeld, beginnt ein kurzer, drei Kilometer langer Rundweg. Das ist unser Waldlehrpfad. Er ist interessant für Groß und Klein, ist einfach zu begehen, im Schatten der Bäume und sehr abwechslungsreich. Fototafeln und Tierskulpturen aus Holz stehen immer wieder am Wegesrand und machen den Weg kurzweilig. Ich selbst gehe den Weg sehr gerne, wie auch viele andere Jogger, Walker und Spaziergänger.

Start und Ziel ist am „Dahenfelder Bahnhof“. Hier könnte man zum einen immer geradeaus gehen und kommt dann direkt nach Neckarsulm Dahenfeld, oder man biegt links ab, geht am Freizeitgelände vorbei und folgt den Hinweisschildern rechts zum Waldlehrpfad. Hier ist mein Startpunkt. Es geht leicht bergab in den Wald hinein und in Kehren zur „Herzleshütte“. Das berühmte Wintergrillen der Leichtathletikabteilung der Neckarsulmer Sportunion findet dort immer Anfang Januar statt und erfreut sich großer Beliebtheit. Es gibt Glühwein, Grillwurst und Weck, Kuchen auf die Hand, interessante Gespräche und natürlich die besten Wünsche für das Neue Jahr. Weiter geht es durch den Wald. Die Schautafeln vermitteln nicht nur Informationen zum Wald, sondern sie dienen auch zur Orientierung.

Sobald ein großer Fuchs den Weg bewacht geht es scharf nach rechts, steil hoch zur Blockhütte. Es kann passieren, dass man von wilden Räubern oder verwegenen Piraten gefragt wird „wohin des Weges“? Der Waldkindergarten hat hier sein Domizil aufgeschlagen. An der Blockhütte stehen Bänke zum Verweilen und mancher Radfahrer oder Wanderer kommt vorbei, eilig oder auch mit Zeit für ein Schwätzchen. Zu manchen Zeiten fühlt man sich dort ein bißchen wie auf dem Neckarsulmer Marktplatz. Zudem gibt es hier am ersten Mai das Waldfest des SC Dahenfeld. Man sagt, dass der eine oder andere wegen der“ vielen Arbeit“ glatt vergessen hat weiterzuwandern.

Jetzt geht es nur noch geradeaus und leicht bergab und schon ist man wieder zurück, am Ausgangspunkt, dem „Dahenfelder Bahnhof“. Die drei Kilometer sind geschafft. Natürlich hat man mehr Zeit gebraucht als gewöhnlich, es gab ja auch die vielen Schautafeln und Tierskulpturen. Die einen zum Lesen, die anderen zum Bewundern. Geschwindigkeitsrekorde beim Gehen durch den Wald müssen wir ja alle nicht aufstellen, aber durchatmen müssen wir, abschalten ist angesagt, die Stille genießen und sich an der Natur freuen … Das sind doch alles lohnenswerte Ziele und, wie ich finde, unbedingt zum Nachahmen geeignet. Viel Spaß dabei!
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2 Kommentare
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Anneliese Herold aus Oedheim | 01.09.2020 | 07:27  
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 01.09.2020 | 10:28  
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