Traktorunfall im Aspenwald entfacht Feuer

Neuenstadt: Feuerwehrhaus - Stein |

Die hohen Temperaturen, welche im Moment vorherrschen, steigern die Waldbrandgefahr. Um für diese Gefahr gerüstet zu sein wurde am Wochenende im Aspenwald in Stein eine Waldbrandübung durchgeführt. Unterstützt wurde die Feuerwehr Neuenstadt hier von benachbarten Feuerwehren wie auch vom Deutschen Roten Kreuz.

Als Ausgangslage verunfallt im Aspenwald ein Traktor bei der Holzabfuhr und eine Person kommt unter die „Räder“ein. Eine weitere Person wird durch umherfliegendes Holz ebenfalls schwer verletzt. Zu allem Unglück läuft nun aus der Motorsäge Kraftstoff aus welcher sich am Auspuff entzündet und einen Waldbrand auslöst. Nach Entdeckung des Feuers werden sofort die Abteilungen Stein/Kochertürn und Neuenstadt mit dem jeweiligen Löschzug alarmiert sowie die DRK Verbände aus Stein und Neuenstadt. Direkt nach der ersten Erkundung löst Einsatzleiter Hartmut Schaffroth Vollalarm für Neuenstadt aus und alarmiert zur Unterstützung die Abteilung Cleversulzbach , die Feuerwehr Neckarsulm mit dem Abrollbehälter Wasser und die Tanklöschfahrzeuge aus Neudenau, Möckmühl und Neckarsulm. Die Einsatzleitung wird auf dem Einsatzleitwagen des Landkreises etwas außerhalb der Einsatzstelle eingerichtet und ein Führungsstab mit Führungskräften aus Feuerwehr, Forstverwaltung und Stadtverwaltung gebildet... Die ersteintreffenden Kräfte aus den Abteilungen Stein/Kochertürn und Neuenstadt übernehmen die Menschenrettung und befreien die verunfallten Waldarbeiter mit Hydraulikzylindern aus ihrer Zwangslage. Diesen Abschnitt übernimmt der stv. Kommandant Andreas Küstner Die DRK Verbände aus Neuenstadt, Stein und zusätzlich aus Abstatt nehmen sich nun den Verunglückten an, versorgen diese und bereiten sie auf den Abtransport vor. Zeitgleich werden die ersten Löschmaßnahmen im Waldstück eingeleitet, hierbei ist darauf zu achten das die Wasserabgabe kontrolliert erfolgt. Um das notwendige Löschwasser bereitzustellen wird nun ein Pendelverkehr vom Feuerwehrhaus in Stein zur Einsatzstelle aufgebaut und so kann eine Wasserabgabe von über 500 Litern pro Minute realisiert werden. Mit diesen Maßnahmen kann die Lage langsam unter Kontrolle gebracht werden und nach ca. 1,5 Stunden können die Lösch- und Rettungsmaßnahmen erfolgreich beendet werden.
In seiner Übungsansprache dankte Kommandant Schaffroth allen teilnehmenden Wehren samt den Feuerwehrkameraden. Die Übung verlief aus seiner Sicht erfolgreich und das Zusammenspiel der Feuerwehren und des Rettungsdienstes lief gut. Abschließend wurde zu einem Vesper ins Feuerwehrhaus in Stein geladen. Für die Abteilung Neuenstadt konnte dieses Vesper jedoch erst etwas später beginnen da diese direkt nach Übungsende zu einer Brandmeldeanlage gerufen wurde was sich jedoch als -Gottseidank- „blinder Alarm“ herausstellte.
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