Goethe und die Dahlien

 
Stuttgarts schönste Dahlie 2017
60 Jahre war Goethe schon alt, als sich eine Pflanze die Gärten eroberte und innerhalb kurzer Zeit an Beliebtheit alle anderen Blumen überflügelte. Damals hieß sie noch Georgine (heute Dahlie).

1814 sollten schon Dahlien in Goethes Garten gestanden haben.


Frau Auguste Friederike Dreyssig, Goethes einzige weibliche Gärtnerbekanntschaft führte nach dem Tode ihres Mannes, das Gärtnergeschäft weiter. Als einer der ersten Gärtner bemühte sich Dreyssig um die Ausbreitung und Veredelung der Georginen. Er erstellte ein Georginenverzeichnis mit

42 Sorten, darunter 17 gefüllte, das war schon zu der damaligen Zeit eine Sensation.



Am 24.9.1827 ist Goethe "nach Tonndorf gefahren,
Madame Dreyssig war nicht gegenwärtig.
Besuchten ihren Garten,
geführt von ihrem Factor und dem jungen Gärtner.
Georginen und Astern waren immer noch vorzüglich,
obgleich sie durch die letzten Nachtfröste gelitten hatten".

-Er schickte ein Paket an Christiane:
"Die übersendeten Georginen wünsche dereinst blühen zu sehn. Man versicherte mir, es seien schöne Sorten".





Es gab eine Zeit, da waren Dahlien altbacken und verpönt, jedoch seit kurzer Zeit sind sie wieder mit ihren sovielen Arten wieder da. Wieviele Sorten Dahlien es gibt, keine Ahnung, jedes Jahr kommen neue hinzu und auf der Insel Mainau gibt es zur Zeit auf eine Dahlienausstellung, wieviele Arten es dort gibt, keine Ahnung. In Fulda war ich letztes Jahr im Dahliengarten, der wurde eigens dafür angelegt. Dort war ich letztes Jahr.





Spannend ist, dass Dahlien ihren Ursprung in Mexiko und Guatemala haben, was wiederum erklärt, warum sie unsere sibirischen Winter nicht mögen. Die Knollen müssen im Winter in unseren Breiten leider ausgegraben, von Erde befreit und im dunklen kalten, aber frostfreien Keller zwischengelagert werden.





Ich war ja letzte Woche auch auf dem Stuttgarter Killesberg, einem wunderschönen Park auf Stuttgarts Höhen. Dort würde ich gerne wohnen, aber was hier Wohnungen kosten, das kann ich nicht bezahlen.



Stuttgart ist ja eine Großstadt zwischen Wald und Reben und ganz oben die Grünfläche ist der Killesberg.



Der Killesberg, wie die Stuttgarter den Höhenpark meist nennen, gehört mit seinen Seenterrassen, seinen prächtigen Blumenbeeten, einem großen Spielplatz, den Tiergehegen und vielen Veranstaltungen zu den beliebtesten Ausflugszielen in Stuttgart. Der Höhenpark ist ganzjährig und durchgängig geöffnet.



Jedes Jahr gehe ich zur Dahlienschau in den Dahliengarten, dieses Jahr war ich zu spät dran und leider waren die Dahlien auch durch die große Trockenheit und Hitze nicht mehr so schön, aber trotzdem hatte es ein paar wunderschöne Exemplare dabei.


Morgen am Sonntag wird die Dahlienschau mit der Wahl von Stuttgarts schönster Dahlie geschlossen. Die Dahlien werden geschnitten und große Blumenstäuße durch die Floristen des Stuttgart Killesberg gebunden und verkauft. Der Erlös geht an das Stuttgarter Kinderhospitz. Jedes Jahr ist das so und der Erlös geht immer wieder an eine andere Organisation.


Wo findet man so ein Angebot, kostenlos, nun in Stuttgart!
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