Echtes Mädesüss (Filipendula ulmaria)

Für mich ist es eine wunderbare Pflanze. Dieser intensive Duft nach Mandeln und Hönig macht das Echte Mädesüss seit jeher zu einem nützlichen Wildkraut.
Bei uns hier wieder am Monrepos in aller Häufigkeit zu bewundern. Schön im Mittelalter nutzte man den Sommerblüher als Streukraut, um die Räume des Hauses mit seinem angenehmen Geruch zu füllen.
Dazu wurden morgens frisch gepflückte Blüten und Stängel auf dem Fußboden ausgestreut, die durch das Darüberlaufen ihre Duftstoffe freisetzten. Abends kehrte man die vertrockneten Pflanzenrest wieder ein. Auch zum Süßen von Wein und anderen Speisen ist Mädesüss ein geeignetes Wildkraut, was ihm vermutlich auch zu seinem Namen verholfen hat.

Floristisch ist diese Wildblume mehr als interessant, denn sie lässt sich einfach und schnell zu Kränzen und kleinen Sträußchen verarbeiten. Das zeige ich noch.
Als Geschenkchen mehr als willkommen.

Früher machte man aus Mädesüss auch Brautkränze, die dem Ehepaar eine glückliche Ehe bescheeren sollte. Die Schnittblume Mädesüss hält sich eine Woche gut in der Vase.

Ich bin total begeistert, was man aus dieser Pflanze alles machen kann.
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