Mit dem Förster im Wald

Kohlkratzdistel
 
Kohlkratzdistel
Waldbau im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Ansprüche.


So lautete die Einladung, die ich von meinem früheren Chef Herrn Dr. Strobel bei der Forstdirektion Stuttgart bekam.
Diese Forstdirektion wurde ja schon in den 1990er Jahren aufgelöst.
Herr Dr. Strobel ist auch 1. Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rems-Murr.

Mich interessiere es brennend, was uns Forstdirektor a.D. Helm-Eckhard Hink den Teilnehmern erzählen würde und so machte ich mich am Sonntag auf nach Sulzbach an der Murr und dort auf den Eschelberg.  Ich war ja viele Jahre bei der FD Stuttgart beschäftigt, habe dort auch viel gelernt, aber nach all den Jahren vieles auch wieder vergessen.
Mit von der Partie waren auch Mitglieder Schwäbischen Albvereins Backnang.

Interessant auch, dass auch der Naturschutzwart des Rems-Murr-Kreises mit von der Partie war. So konnte ich doch auch hier einiges lernen.

Ich setze von der Führung einen Link, dann kannst Du genau lesen, um was es ging. Herr Dr. Strobel hat das in seinem Artikel so gut geschrieben, so kann ich das nicht.


https://www.sdw-rems-murr.de/jahresprogramm/mit-de...


Herr Hink hat dieses Führung ambitioniert und toll gemacht und er war, bis er krankheitshalber seinen Dienst aufgeben mußte, Leiter des Forstamtes Backnang.

Die Backnanger Zeit hat ihm zum 75. Geburtstag einen Artikel gewidmet.
https://www.bkz-online.de/node/953441

Was ich auch nicht wußte, ist, dass Hanns-Carl von Carlowitz 1713, also Anfang des 18. Jahrhunders den Begriff  "Nachhaltigkeit" quasi erfand und einführte.

Ich habe sovieles gelernt und auch wieder gesehen und viele Menschen kennengelernt. War schön und interessant.

Ein paar neue Pflanzen habe ich auch kennengelernt, so dass es soviele verschiedene Farne gibt. Ich kenne jetzt den Wurmfarn und den Frauenfarn. Ich habe welche mit nach Hause genommen, aber die sind leider in der Hitze vertrocknet.

Die Kohl-Kratzdistel kannte ich aber ich habe sie bei uns hier in "meinem" Wald noch nie gesehen.

Die Kohl-Kratzdistel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 170 cm erreicht. Sie ist nicht stechend. Ihr Stängel ist bis zur Spitze entfernt beblättert. Die Laubblätter sind weich, die oberen meist ungeteilt, herzförmig stängelumfassend; die unteren lappig fiederspaltig.

Zwei bis sechs körbchenförmige Blütenstände stehen an den Stängelenden knäuelig zusammen. Die eiförmigen, weich dornigen, ungeteilten, gelb-grünen Hochblätter überragen die Blüten. Die Röhrenblüten sind blassgelb. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober.


Begeistert war ich von dem Waldschachtelhalm. 
Der Wald-Schachtelhalm ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimetern erreicht. Sie bildet unterirdische Ausläufer aus. An den ährenlosen Stängeln befinden sich mehrfach verzweigte Äste. Sie sind sehr fein und dünn, waagrecht abstehend, in einer Ebene liegend und am Ende leicht bogenförmig überhängend und ergeben insgesamt einen deutlich stockwerkartigen Aufbau. Die Internodien des Stängels sind 2,5 bis 6,5 Zentimeter lang und meist ziemlich gleich lang. Die 5 bis 18 Scheidenzähne sind gruppenweise zu drei bis vier, selten bis zu sechs stumpfen Lappen verwachsen.

Die Sporenreife erfolgt von April bis Juni. Beim Wald-Schachtelhalm befindet sich die Sporenähre auf anfänglich bleichen und astlosen Sprossen. Nach der Sporenreife fällt die Sporenähre meist ab, die bleichen Sprosse ergrünen und verzweigen sich, ebenso wie die unfruchtbaren Sprosse


Der Wald rund um den Eschelberg ist wunderschön und sehr vielseitig.

Es gibt doch auch einen See, den Eschelsee wunderschön.
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