Musik gegen Mobbing und Ausgrenzung

Niedernhall: Evangelisches Gemeindehaus | Rap dominiert die Popkultur im deutsch und englischsprachigem Raum derzeit mit einer Dominanz wie es sie bislang noch nicht gab. Die Klicks, die Verkäufe, der Hype – es gibt keine Musikrichtung in Deutschland die es momentan mit Deutschrap aufnehmen kann.
Rap ist sie insbesondere bei Jugendlichen mittlerweile ein Lebensgefühl und einer der beliebtesten Musikstile. Strahlende Gesichter, Jubel, ungläubige Blicke -
Jugendliche aus Niedernhall durften mit dem Rappern Fil da Elephant, Benjamin Forgiven sowie Marc Iman nach einem Konzert in Gochsen ein Interview machen. Den Jugendlichen wurden von den drei Rappern auch erklärt wie ein Rap-Song aufgebaut sein kann, wie man Texte schreibt.
Rap verbindet dabei Jugendliche aller Herkunft und gesellschaftlicher Unterschiede. Fil da Elephant meinte: „Alles was ich rappe ist Emotion. Was mich darüber ägert kann ich rappen, was mich freut darüber kann ich rappen und auch über was mir Hoffnung gibt. Überall da wo ich eine Leidenschaft entwickele dazu kann ich auch rappen und dazu habe ich etwas zu sagen.“
Fil da Elephant ist auch Diakon in der Ev. Kirche. Er meint:
"Aufgabe der Kirche ist für alle Gesellschaftsschichten offen zu sein, für Fremdes, neues ganz klar. D.h. Nicht das sich Kirche verbiegen muss. Sie hat Inhalte zu der sie stehen hat. "
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