Breitbandausbau Prevorst: Was lange währt wird endlich gut…

Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass mit dem offiziellen Spatenstich am vergangenen Dienstag, den 22. September 2020 der lang ersehnte Start für den Breitbandausbau in Prevorst erfolgt ist. Coronabedingt konnte dieser leider nur in kleiner Runde stattfinden. Gerne hätten wir diesen tollen Moment gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern Prevorsts gefeiert. So konnten neben Bürgermeister Markus Kleemann lediglich seine Bürgermeisterkollegin und -kollegen Sabine Welte-Hauff, Uwe Bossert und Patrick Holl sowie Vertreter der beteiligten Unternehmen NetCom BW, Syna GmbH, Netze BW und der umsetzenden Baufirma vor Ort beim Spatenstich in Nassach dabei sein.


er nun erfolgende Breitbandausbau ist ein bedeutender Meilenstein in der Prevorster Geschichte. Seit Jahren schon beschäftigt sich die Gemeindeverwaltung mit der Realisierung des dadurch möglichen schnellen Internets im hoch gelegenen Teilort. Nicht nur in Zeiten von Digitalisierung und Home-Office, sondern auch für den ganz normalen Alltag, war es uns stets ein besonderes Anliegen, den Breitbandausbau als bald als möglich hinzubekommen. „Dies ist eines der wichtigsten Projekte in meiner bislang rund 5-jährigen Amtszeit. Von Anfang an war dieses Thema beständig auf unserer Agenda und durch fortwährendes Dranbleiben und Nachhaken ist es uns gelungen, dass der Ausbau nun endlich starten konnte“, so Bürgermeister Markus Kleemann, der sich sehr darüber freut, dass sich dieser Einsatz und die damit verbundene intensive Arbeit nun ausbezahlt. „Für die Bürgerinnen und Bürger in Prevorst ist dies von großer Bedeutung. Sie warten schon lange auf eine Verbesserung der Internetverbindungen“, betonte Bürgermeister Markus Kleemann.

Generell sind die Gemeinden nicht für den Breitbandausbau zuständig. Das machen in der Regel private Unternehmen. Für diese sind Teilorte wie Prevorst ohne stattliche Förderungen allerdings nicht attraktiv. Deshalb haben sich die Kommunen Aspach, Spiegelberg, Beilstein und Oberstenfeld über drei Landkreise hinweg zusammengetan und das interkommunale Projekt Syna-Trasse Stocksberg ins Leben gerufen. Dadurch wurde es letztlich möglich, bei Land und Bund Gehör zu finden. Es war ein langer und gewiss nicht einfacher Weg das Projekt umzusetzen. Immer wieder gab es Rückschläge und Neuentwicklungen, viele Behörden mussten einbezogen und sich ändernde Vorgaben entsprechend berücksichtigt werden. Es mussten unterschiedliche Interessen vereint, Verzögerungen hingenommen und Alternativen entwickelt werden.
Im Ergebnis ist es eines der ersten Projekte seiner Art. Schon kurz nach Auswahl der tätigen Unternehmen ging der Umsetzungsprozess los, obwohl diese auch noch 2 Jahre damit warten könnten. Doch die hervorragende Vorarbeit der Kommunen vor Ort und weil das Projekt mit viel Nachdruck angegangen wird, führten laut diesen Unternehmen dazu, dass der Start vergleichsweise schnell erfolgte.
Insgesamt 440 neue Anschlüsse, die eine Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s im Download und Upload ermöglichen, werden im Gebiet der vier Kommunen in den nächsten Monaten eingerichtet. Dazu werden Glasfaserkabel bis in jedes einzelne Gebäude gezogen, sodass alle Prevorster Bürgerinnen und Bürger am Ende mit der aktuell modernsten und zukunftsorientiertesten Technik ausgestattet sein werden. Und dies ohne eigene finanzielle Kosten. „Wer möchte und sich nicht dagegen entscheidet, erhält einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude geschenkt. Da es uns gelungen ist, dass 90 Prozent der gesamten Projektkosten durch Fördermittel von Bund und Land übernommen werden – insgesamt betragen diese 2.064.888 Millionen Euro – konnten wir dies für die Einwohnerschaft von Prevorst erreichen“, freut sich Bürgermeister Markus Kleemann.
In den nächsten Wochen werden die einzelnen Bauabschnitte aufgeteilt und anschließend öffentlich bekannt gegeben. Dabei ist die NetCom BW, eine Konzerngesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, für die Betreuung und Umsetzung des Projektes verantwortlich.
Wir freuen uns, dass das Projekt jetzt endlich in die Umsetzungsphase geht und sind gespannt auf das Endergebnis. Wenn die Arbeiten wie geplant vorangehen, ist der komplette Ausbau Ende 2021 abgeschlossen. Dann wird das höchstgelegenste Dorf im Landkreis Ludwigsburg über die bestmögliche Internetverbindung verfügen.
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