Gelungener Ausflug der Oedheimer Sixties auf die Schwäbsiche Alb

Der Jahrgang 1958 und Mitschüler beim Jahrgangs-Baum hinter der Kochana in Oedheim
Oedheim: Schlosspark an der Kochana | Der anstelle einer 60-ziger Feier geplante Ausflug auf die Schwäbische Alb und zum Alterskameraden Markus Reuss in Filderstadt-Bernhausen wurde bei herrlichem Spätsommer-Wetter ein voller Erfolg.

Der Treffpunkt zur Abfahrt des Busses beim Jahrgangs-Baum des Jahrganges 1958, ein anläßlich der 50-ziger Feier 2008 gepflanzter amerikanischer Amberbaum im Schlosspark hinter der Kochana, wurde gleich zu einem emotionalen Höhepunkt. Peter Gross spielte zum Gedenken an die sechs bereits verstorbenen Jahrgangs-Mitschüler „Ich hatte einen Kameraden“ als Trompeten-Solo.

So eingestimmt , ging es mit dem Bus zum Gestüt St. Johann, der Fohlen-Aussenstelle des Gestüts Marbach, am Albtrauf bei Eningen u. Achalm. Bei der zweistündigen Führung konnten wir nicht nur die herrschaftlichen Gebäude in ruhiger, abgeschiedener Lage besichtigen, sondern auch die Zuchterfolge des Württembergischen Warmbluts, einer alten, robusten Pferderasse, und deren Erzeuger bestaunen.

Weiter ging es, albabwärts auf die Achalm, den Hausberg der Stadt Reutlingen. Im Restaurant auf halber Höhe konnten die Teilnehmer bei herrlicher Fernsicht und Kaffee und Kuchen die Gespräche über die vergangenen 40 – 50 Jahre seit der Schulzeit vertiefen und alte Erinnerungen aufleben lassen. Für einen Teil der Gruppe war es aber selbstverständlich, dass die restlichen 300 Höhenmeter bis auf den Aussichtsturm in 721 m Höhe ü. NN erklommen wurden. Eine traumhafte Rundum-Aussicht entschädigte für die Strapazen des Bergwandern.

Kurz darauf trafen wir dann im „Schwanen-Bräu, der ersten schwäbisch-bayerischen Wirtshaus-Brauerei“ in Filderstadt-Bernhausen ein. Dessen Chef, unser Oedheimer Schulkamerad Markus Reuss, hieß seine ehemaligen Mitschüler und Alterskameraden und -kameradinnen herzlich willkommen.

Selbstgebrautes Bier und rustikale Spezialitäten für das leibliche Wohl, aber auch Bilder aus unserer Jugend und viel Gesang waren verantwortlich für einen heiteren und spaßigen, aber auch einen emotional bewegenden Abend im Kreise der früheren Mitschüler und Mitschülerinnen.

Auch die restliche Heimfahrt wurde durch die vielen gesungenen Lieder aus den 70-zigern doch sehr bewegend. So können wir feststellen, dass dieser Ausflug zum 60. Geburtstag ein sehr gelungener und auch nachhaltig wirkender Tag war, an den sich alle noch lange erinnern werden.
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