Künstliche Intelligenz: Gefahr oder Chance

IT-Experte Jochen Müller bietet beim Dachbodengespräch der Kolpingsfamilie Oedheim einen Ausblick auf die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. (Fotos: Thomas Seitz)
Mit Smartphones, Beteiligung an sozialen Netzwerken oder mit Kundenkarten liefern wir einen begehrten Rohstoff, nämlich unsere Daten. „Big data“ lautet die neue Ressource der Wirtschaftsgiganten, die daraus mittels Künstlicher Intelligenz, kurz KI Kapital schlagen. Im vergangenen Dachbodengespräch der Kolpingsfamilie Oedheim erläuterte IT-Experte Jochen Müller, wie das funktioniert und welche Gefahren oder Chancen in der KI stecken. Für jedem Großmeister überlegene Schachcomputer reichte ein menschengeschriebenes Programm. Das wesentlich kompliziertere Brettspiel Go lässt sich von Computern nicht so einfach beherrschen, soweit sie von Menschen programmiert wurden. Erst selbstlernende Computer schafften es, den Go-Weltmeister zu schlagen.
Ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sich für industrielle Anwendungen wie dem selbstfahrenden Auto. Nicht aus den Augen verlieren dürfe man die Gefahren dieser Entwicklung. Spannend werden auch die Herausforderungen an der Rolle des Menschen in der irdischen Evolution. Ergreift die Menschheit die Chance, sich weiterhin der Technik zu bedienen? Denn Experten erwarten, dass im Jahr 2050 Maschinen die menschliche Intelligenz überholen werden. Besonders beunruhigend ist die Vorstellung, mittels Gehirn-Implantate "superintelligente" Menschen zu schaffen.
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