Abenteuerliche Fahrradtour in Chile

Es wurde eng auf dem Dachboden. 75 Interessierte lauschten dem Diavortrag von Stephan Bauer. (Foto: Thomas Seitz)
Eine Radtour voller Überraschungen auf der Carretera Austral, einer weitgehend unbefestigten Fernstraße durch das südliche Chile, unternahmen Stephan Bauer und Mitfahrer Gerald. Was die beiden auf dieser abenteuerlichen Tour erlebten, erzählte Bauer beim Dachbodengespräch der Kolpingsfamilie Oedheim.
Schon der Startort Puerto Montt überrascht mit Überbleibsel deutscher Einwanderer. So wurde dort das Restaurant „Dresden“ nach dem gleichnamigen Kriegsschiff aus dem ersten Weltkrieg benannt. Während die Deutschen, gejagt durch Engländer, ihr Schiff aufgeben mussten, gibt es das Lokal noch heute. Eher dünn gesät waren Übernachtungsmöglichkeiten auf der 1250 km langen Tour. Das Radler-Duo durfte nicht wählerisch sein. Mögen die Baumhäuschen auf den Dias noch so gemütlich aussehen. Dass es darin klamm und kalt war, ist auf den Bildern nicht erkennbar. Trotz aller Strapazen konnte Bauer eine Menge überwältigender Eindrücke mitbringen. Sei es der Anblick der in allen Grünschattierungen leuchtenden Wälder des Pumalín-Parks oder das Farbenspiel der Marmorhöhlen am Lago General Carrera.
Trotz des widrigen Fahrbahnzustandes blieb den Radlern noch Zeit, ein paar Tage am Ziel der Tour, in O´Higgins auf die Fähre nach Argentinien zu warten. Dort fuhren sie mit dem Bus zurück nach Puerto Montt.
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