Ein Hexenring hex hex

Ein riesiger Hexenring, hier sind es Mönchsköpfe (jung essbar mit einem aromatisch milden Geschmack).
Dieser Pilz hier auf meinem Foto ist ein Mönchskopf, der sehr gerne als Hexenring im Wald steht.
Dieser Ring hatte einen Durchmesser von geschätzten und abgeschrittenen 20 Metern!

Der Name Hexenring geht auf den Aberglauben des Mittelalters zurück, als man in diesen runden Formen Versammlungsorte der Hexen bzw. Feen sah, deren Betreten gefährlich war, angeblich weil man sich dort ansteckende Krankheiten holen konnte!
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AUSZUG WIKI:
als Hexenringe oder Feenringe werden kreisförmige Ansammlungen von Pilz-Fruchtkörpern bezeichnet, die dadurch entstehen, dass das Myzel eines Pilzes in alle Richtungen gleich schnell wächst. Die Durchmesser dieser Gebilde können altersabhängig sehr groß werden. Hexenringe werden von verschiedenen Pilz-Arten an ganz unterschiedlichen Standorten gebildet.
Am Ende der Myzelfäden bilden sich das, was der Volksmund als „Pilze“ bezeichnet, der sichtbare Fruchtkörper. Da mit der Zeit die Nährstoffe im Boden im inneren Bereich der „kreisförmigen Pilzansammlung“ zur Neige gehen, stirbt das Myzel dort ab und übrig bleibt eine ringförmige Struktur, der so genannte Hexenring. In der Regel ist ein Hexenring daher ein einziger Organismus. Bei günstigen Bedingungen kann das Myzel sehr schnell Fruchtkörper bilden, somit können solche Ringe buchstäblich über Nacht entstehen. Im Allgemeinen haben Hexenringe Durchmesser von 20 cm bis zu einigen Metern. Der größte bisher entdeckte Ring maß etwa 150 Meter im Durchmesser. In Europa können bei mehr als 60 der bekannten Pilzarten solche Ringstrukturen vorkommen.
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Unser Wald ist oft recht mystisch, oder nicht?
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8 Kommentare
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Elke Pfeiffer aus Neckarsulm | 10.11.2020 | 14:31  
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Wolfgang Kynast aus Heilbronn | 10.11.2020 | 14:45  
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Anneliese Herold aus Oedheim | 10.11.2020 | 16:43  
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Heide Böllinger aus Bad Friedrichshall | 10.11.2020 | 22:35  
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Anneliese Herold aus Oedheim | 11.11.2020 | 08:23  
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 11.11.2020 | 08:57  
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Anneliese Herold aus Oedheim | 11.11.2020 | 12:49  
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 19.11.2020 | 15:50  
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