Das Flötenmädchen

Selbst der Chor hört gespannt der Flötenmelodie des Flötenmädchens zu
Öhringen: Süddeutsche Gemeinschaft | Wir Menschen sind irgendwie in einer Sackgasse, aus der wir allein nicht mehr herauskommen.“
Mit diesen Worten eines alten Bettlers begann das Weihnachtsmusical der Süddeutschen Gemeinschaft am 3. Advent.
In diesem Theaterstück erhält ein kleines Mädchen (gespielt von Mia Mai) die Flöte des alten Bettlers und da es selbst nicht viel geben kann, möchte das Mädchen mit der Melodie der Flöte den Menschen etwas Hoffnung vermitteln. Ob im Krankenhaus von Bethlehem oder bei den armen Menschen auf der Straße. Selbst vor der Krippe spielt das Flötenmädchen seine Melodie und hier endet das Musical, denn mit dem Retter kommt Friede über die Welt.
„Sind wir hier nicht zu naiv?“, fragt Rainer Dorsch, Gemeindepastor der Süddeutschen Gemeinschaft etwas provokant nach dem Musical.
„Im Jahr 2018 gab es 20 Kriege und 385 bewaffnete Konflikte (laut dem Institut für Konfliktforschung), wie kann man den hier denken, dass mit der Geburt Jesu der Friede auf die Erde kam? Stehen wir Menschen nicht heute auch wieder in einer Sackgasse?“
Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wie an Weihnachten unseren Blick wieder auf Jesus richten, auf den Retter, auf den der Veränderung schenkt.
„Die Begegnung mit Jesus verändert“, erzählt Rainer Dorsch. Und auch heute kann diese Begegnung noch stattfinden. Das ist die echte Weihnachtsmelodie.
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