DAVler verbessern Wasserqualität der Ohrn

Mit hohen Gummistiefeln waten die DAVler durch die Ohrn, um die Steine wieder zu Buhnen aufzuschichten.
Zum dritten Mal bereits stiegen Mitglieder der DAV-Bezirksgruppe Öhringen in die im Herbst eiskalte Ohrn. Der Grund: Mit Steinen, zu sogenannten Buhnen angeordnet, soll die Wasserqualität für Fische und in der Ohrn lebende Kleinlebewesen verbessert werden. Vor drei Jahren wurden dafür große Kisten voller Steine in den Streckenabschnitt bei der gelben Brücke am Ohrntalradweg erstmals eingebaut. Die sorgsam aufgeschichteten Buhnen werden aber immer wieder von Hochwasser etwas durcheinander gebracht, so dass Nacharbeiten immer wieder notwendig ist. Klaus Schluchter, Vorstand der BZB-Gruppe Öhringen, hat dazu ein Dutzend Menschen, darunter auch Mitglieder des Fischereivereins, zusammengebracht, die nicht wasserscheu sind.
War die Buhnen-Reparatur in der Vergangenheit eine ziemlich feuchte und kalte Angelegenheit, hat die Bezirksgruppe zwischenzeitlich hüfthohe Angler-Gummistiefel. Das hält dann doch weitgehend trocken. Für das kommende Jahr wurde vereinbart, die Reparatur bereits im August durchzuführen. Die Ideen zu den Buhnen wurde gemeinsam mit Horst Geiger entwickelt. Er ist Gewässerexperte im Raum Öhringen und weiß, dass durch die gezielten Verwirbelungen mit den Steinen mehr Sauerstoff in die Ohrn kommt. Das ist gut für die Fische und andere Lebewesen. Indem die Fließgeschwindigkeit des Wassers beispielsweise durch Trichterbuhnen erhöht wird, bleibt zudem die Wassertemperatur etwas niedriger. Das ist vor allem im Sommer gut.
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