Großprojekt in Nepal gestartet: 50.000 Euro für 1.000 Augenoperationen

Die Patienten sagen Danke.

Unser Verein (nachfolgend HWh) ist nun auch in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt aktiv. Den Kontakt zu örtlichen Krankenhäusern u.a. dem Matrika Eye Center Kathmandu stellte die Hilfsorganisation Nepalmed e.V. her. Sie unterstützt seit 20 Jahren nepalesische Initiativen im Gesundheitswesen.

Zunächst leistete HWh vorrangig Hilfe für Menschen mit schweren Verbrennungen, die in Nepal relativ häufig vorkommen, da viel mit Gas gearbeitet wird, aber erforderliche Sicherheitsstandards nicht beachtet werden.
Dezember 2019 startete dann ein neues Großprojekt: HWh stellte 50.000 Euro für die Behandlung von 1.000 Menschen mit Grauem Star zur Verfügung. Grauer Star ist zwar keine unmittelbar lebensbedrohende Krankheit, führt aber im Alltag häufig zu großen Behinderungen und kann bis zum völligen Erblinden führen.
Inzwischen wurden 913 Operationen durchgeführt und es liegen 200 Operationsberichte mit aussagefähigen Bildern vor. Die mit der Prüfung der Operationsergebnisse betraute Augenärztin, Frau Dr. Frei aus Bad Rappenau ist mit der Dokumentation und den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden:
Die Übermittlung der Befunde vor und nach Operation erfolgt aus Nepal äußerst genau und zuverlässig. Ich bin sehr beeindruckt, wie effizient und dabei dennoch qualitativ gut die augenärztlichen Kollegen dort arbeiten. So können wir für nur 50 Euro einem Menschen mit schwerer Sehbehinderung helfen, wieder zu sehen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen und am Leben teilzuhaben.
Nach diesem Großprojekt soll dauerhaft in Nepal vor allem Kindern mit Cleft, Patienten mit Verbrennungen, fehlenden Gliedmaßen (Prothesen) sowie mit Augenkrankheiten geholfen werden.
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